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Zum Jahresende: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht; es hat Hoffnung und Zukunft gebracht; es gibt Trost, es gibt Halt in Bedrängnis, Not und Ängsten, ist wie ein Stern in der Dunkelheit.

EG 572

Wichtig für nach den Feiertagen :

Wenn der Gesang der Engel verstummt ist,
wenn der Stern am Himmel untergegangen ist,
wenn die Könige und Fürsten heimgekehrt,
die Hirten mit ihrer Herde fortgezogen sind,
dann erst beginnt das Werk von Weihnachten:
Die Verlorenen finden
Die Zerbrochenen heilen
Den Hungernden zu essen geben
Die Gefangenen freilassen
Die Völker aufrichten
Den Menschen Frieden bringen
In den Herzen musizieren

(Autor unbekannt)

Weihnachten – Frieden und Gerechtigkeit Wirklichkeit werden lassen

Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Psalm 24 - Dezemberpsalm nach Hanns Dieter Hüsch

Machet die Tore weit
und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehre einziehe!

Mit fester Freude
lauf ich durch die Gegend
Mal durch die Stadt,
mal meinen Fluß entlang
Jesus kommt
Wer ist der König der Ehre?
Es ist der HERR, stark und mächtig,
der HERR, mächtig im Streit.

Der Freund der Kinder und der Tiere
Ich gehe völlig anders
Ich grüße freundlich
Möchte alle Welt berühren
Mach dich fein
Jesus kommt
Machet die Tore weit
und die Türen in der Welt hoch,
dass der König der Ehre einziehe!

Schmücke dein Gesicht
Schmücke dein Haus und deinen Garten
Mein Herz schlägt ungemein
Macht Sprünge
Mein Auge lacht und färbt sich voll
Mit Glück
Wer ist der König der Ehre?
Es ist der HERR Zebaoth;
er ist der König der Ehre. "SELA".

Jesus kommt
Alles wird gut

Heiligabend

Wie sehr sehnen wir uns nach einer heilen Welt

Gott,
wie sehr sehnen wir uns
nach einer heilen Welt,
in der kein Streit mehr herrscht
und alle Angst zur Ruhe kommt.
Wie sehr wünschen wir uns,
dass wenigstens heute, am Heiligen Abend,
sich diese Sehnsucht einmal erfüllt
und wir in Frieden miteinander
die Geburt deines Sohnes feiern können.

Aber wir wissen,
selbst wenn unsere eigene Weihnachtswelt heil ist,
geht woanders das Leiden weiter,
herrschen auch heute Hunger,
Angst und Gewalt.
An vielen Orten fehlt der Frieden,
den die Engel verkündet haben.

Gott,
gebiete den Gewalttätern Einhalt,
weise menschliche Gier in Grenzen,
heile die Wunden deiner Schöpfung
im Geist deines Sohnes
durch Liebe und Sanftmut.

Textquelle: reformiert-info

"Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe."

Philipper 4,4-5
Fast ein wenig befehlsmäßig kommt der Text daher: „Freut euch. Und noch einmal sage ich: Freut euch!“ Geht das? Sich auf Knopfdruck freuen? Wohl kaum.

Hanns Dieter Hüsch erinnert und ermutigt an den Grund unserer Freude in seiner Übertragung des Psalms 126:
Ich bin vergnügt, erlöst, befreit.
Gott nahm in seine Hände meine Zeit,
mein Fühlen, Denken, Hören, Sagen,
mein Triumphieren und Verzagen,
das Elend und die Zärtlichkeit.

Was macht, dass ich so fröhlich bin
im meinem kleinen Reich?
Ich sing und tanze her und hin
vom Kindbett bis zur Leich.

Was macht, dass ich so furchtlos bin
an vielen dunklen Tagen?
Es kommt ein Geist in meinen Sinn,
will mich durchs Leben tragen.

Was macht, dass ich so unbeschwert
und mich kein Trübsinn hält?
Weil mich mein Gott das Lachen lehrt
wohl über alle Welt.

„Freue dich, weil Gott dich liebt,“ so beschreibt Hildegard von Bingen ihren Schlüssel zur Freude. Wer sich geliebt weiß, kann sich freuen.

Impuls: Was macht, dass ich so fröhlich bin, und da(nn) berühren sich Himmel und Erde:

Textquelle: Spurenleger - Adventsspur gelegt von Dr. Petra Knötzele
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Zum 3. Advent

Mögest du einen Platz haben,
an dem du dich geborgen fühlen kannst,
den Frieden aller stillen Dinge.
eine Tür, die weit geöffnet ist
und alle willkommen heißt,
die durch sie gehen
einen Schimmer Ewigkeit in deinem Herzen,
eine Kerze,
die dir in der Dunkelheit leuchtet.

Zünde die Kerze an - setze dich vor sie - betrachte sie:
nehme das Licht in dich hinein
lasse das Licht in dir leuchten
- in deinem Kopf
- in deinem Herzen
- in deinem Bauch
- in allen deinen Gliedern.
Trage das Licht in die Welt hinaus,
dass es auch anderen Menschen leuchte!

Textquelle: Auszug aus Segenswünsche zum Weitergeben, BDJK Rottweil
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Tun, was man kann ...

Den ersten Platz nicht begehren
Die Drohung nicht aussprechen
Den Freund nicht verraten
Den Gegener nicht verhöhnen
Den Eigennutz unterordnen
Das Trennende ausräumen
Die andere Meinung achten
Den Schlag nicht zurückgeben
Auf Ausgleich drängen
Den Krieg beenden
Guten Rat annehmen
Tun, was man kann ...

Ev. Sonntagzeitung, Kurt Martin Magiera

Abbildung

Zum 2. Advent

Gott,
ich will ja jetzt nicht undankbar wirken,
ehrlich nicht,
aber ich muss hier mal Klartext reden:
Mir geht langsam die Puste aus.

Meine Akkus sind alle,
Kaffee hilft schon lange nicht mehr.
Dabei haben wir gerade mal den 2. Advent.

Ich könnte jetzt etwas Rückenwind gebrauchen,
eine, die anschubst,
wenn beim alltäglichen Das-Leben-schaukeln die Beine müde geworden sind.
Ich wünsche mir ein göttlich-widerständiges Trotzdem,
Kraft, so richtig mit den Füßen auf den Boden zu stampfen.
Gott, lass mich deine Trotzkraft spüren.
Komm zu mir, mit deiner Kraft in mein Leben.
Amen.

Gebet
Heilige Geistkraft erstrahle,
stärke meine Sinne und tröste mich.
So fühle ich mich bei dir geborgen,
denn du schenkst mir Liebe und Zufriedenheit.
So kann ich die Not meiner Mitmenschen erkennen
und die richtigen Worte finden, statt ihnen zu zürnen.
Heilige Geistkraft, Du rettest uns durch dein Leuchten.


Segen
Gott segne uns mit Trotzkraft.
Mit einer Kraft, die den Widrigkeiten trotzt.
Mit einer Kraft, die der Verzweiflung standhält.
Mit einer Kraft, die den Widerstand stärkt
und den Mut wachsen lässt.
Mit einer Kraft, die sich für Gerechtigkeit einsetzt
und für den Frieden.
Mit einer Kraft, die dem Gebet vertraut und der Hoffnung.
Gott segne dich mit Trotzkraft.
Damit du trotzen kannst den Tränen, der Angst und den Fragen.
Gott segne dich mit Trotzkraft.
Damit du aufstehen und dich dem Leben in die Armen werfen kannst.

Textquelle: Gottesdienstvorlage der Ev. Frauen in Hessen und Nassau
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Gebet zum Ewigkeitssonntag

In mir ist es finster -
aber bei dir ist Licht.
Ich bin einsam -
aber Du verlässt mich nicht.
Ich bin kleinmütig -
aber bei Dir ist die Hilfe.
Ich bin unruhig -
aber bei Dir ist der Friede.
In mir ist Bitterkeit -
aber bei Dir ist die Geduld.
Ich verstehe Deine Wege nicht -
aber Du weißt den Weg für mich.

Dietrich Bonhoeffer
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan
Bring uns in Bewegung, Gott.
Das löst die Angst.
Beflügelt die Hoffnung.
Bringt Licht auf den Weg.

Keltischer Segen

Das Licht Gottes umgibt dich.
Die Liebe Gottes umfängt dich.
Die Macht Gottes beschützt dich.
Die Gegenwart Gottes wacht über dich.

Ökumenische Friedens Dekade 12. - 22. November

Der Kompass zerbrochen
Das Glas kaputt
Die Nadel wirr
Was tun, wenn die Richtung verloren geht?

Das Leben ist kompliziert gerade:
Corona, Klima, Krieg
Vielfachkatastrophen
sind schwer für ein Menschenherz

Sicher ist nichts, oder?
Ich will nicht abdriften
Auch nicht abtauchen
Und schon gar nicht aufgeben

Wohin in meiner Not
mit meiner Hoffnung?
Wer kommt mit?
Was brauche ich jetzt?

Himmels-Richtung
Horizonte
Ich nehme mein Herz in die Hand
traue dem inneren Kompass

Die Koordinaten meines Lebens
Sie liegen im Kreuz
Ich strecke mich aus nach Gott
Und hin zum nächsten Menschen

Textquelle: Bittgottesdienst für den Frieden 2023
Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf, Beauftragte für Friedensarbeit
im Zentrum Ökumene der EKHN und EKKV, Frankfurt am Main

Friedenslied - hören Sie rein

Wir beten nun für den Frieden

Ökumenisches Friedensgebet

Quelle: https://www.oekumenisches-friedensgebet.de/ - Missio München und Aachen sowie Evangelische Mission Weltweit München

Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen
ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.

Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.

In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.

Amen.

Lied zur Friedensdekade

Textquelle: Bittgottesdienst für den Frieden 2023
Themenlied Friedensdekade 2023
Text: Tobias Petzoldt nach der Melodie EG 391 : Jesu geh voran


Jesu, geh voran - auf der Lebensbahn!
Weise du uns durch die Tage,
wie komplex auch scheint die Lage.
Dass man sicher sei: - Du bist mit dabei.

Zu Gott bitten wir: - Frieden gib uns hier.
Soviel Angst, Zorn, Hass und Leiden
sehen wir in diesen Zeiten.
Sind wir ohne dich, - sind wir sicher nicht.

Mach uns stark und wach - gegen Ungemach.
Möget du, Gott, uns erlösen
von lethargisch trägem Dösen.
Alles gleichgültig? - Vor dir sicher nicht!

Lass uns aufrecht steh'n - Heil und Hoffnung seh'n.
So woll'n wir nach Frieden suchen,
glauben, hoffen, statt verfluchen.
Alles Dunkel bricht - in der Liebe Licht.

Jesu, geh voran, - ich folg, wie ich kann.
du zeigst uns den Weg des Leben,
keine Gnade ist vergebens.
sind auch Stimmen viel - Frieden bleibt das Ziel.
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

November

Gott, der Tag heute ist kalt und nass und trübe und die Versuchung an solchen Tagen,
trüben Gedanken nachzuhängen, ist groß.

Wir wollen deshalb eine Kerze anzünden,
eine Kerze gegen das Grau draußen
und in unseren Herzen.
Ihre warme und helle Flamme tröstet uns ein wenig hinweg über den dunklen Tag.
Wir schauen in die Flamme und erinnern uns daran, dass du einmal gesagt hast:
Ich bin das Licht der Welt
Wer mir nachfolgt, wird das Licht des Lebens haben.

(Johannes 8, 12)

In deinem Licht wollen wir unseren Weg gehen und auch bitten für andere,
für all die Menschen, die sich einsam fühlen an einem solchen Tag,
für alle, die oft mit dunklen Gedanken kämpfen müssen,
für all jene, die sich nach einem Hoffnungsschimmer sehnen,
für all jene,denen das Leben nur noch düster und grau erscheint.

Schenke ihnen und uns allen Orientierung,
Mut und Hoffnung durch dein Licht.

Amen

Textquelle: ueber7bruecken
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Wochenspruch 30. Oktober

Lass dich nicht vom Bösen über-winden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12, 21

Liebt eure Feinde.
Schenkt ihnen eure Freundlichkeit,
entwaffnet sie durch ein Lächeln.
Verlass Vorurteile und Misstrauen,
lernt einander endlich besser kennen.
verrechnet nicht ständig begangenes Unrecht,
Sondern durchbrecht den Teufelskreis
von Untat, Vergeltung und Rache.
tut ihr den ersten Schritt!

Textquelle: Ev. Sonntagszeitung, Manfred Fischer

Hebräer 13, 5: Seid nicht hinter dem Geld her, sondern seid zufrieden mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat uns versprochen: Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab.

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Denn all das Geld und all da Gut
gewährt zwar viele Sachen;
Gesundheit, Schlaf und guten Mut
kann`s aber doch nicht machen.
Gott gebe mir nur jeden Tag,
soviel ich brauch zum Leben.
Er gibt`s dem Sperling auf dem Dach,
wie soll er`s mir nicht geben.

Matthias Claudius
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Wochenspruch 15. Oktober 2023

Heile du mich, HERR, so werde ich heil;
hilf du mir, so ist mir geholfen.

Jeremia 17,14

Ich glaube, dass Krankheiten Schlüssel sind,
die uns bestimmte Tore öffnen können.
Ich glaube, es gibt gewisse Tore,
die einzig die Krankheit öffnen kann.

Vielleicht verschließt uns die Krankheit einige Weisheiten;
ebenso aber verschließt und die Gesundheit andere
oder führt uns davon weg,
so dass wir uns nicht mehr darum kümmern.

Textquelle: André Gide, Ev. Sonntagszeitung
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Wochenpsalm 8. Oktober

Wie glücklich ist ein Mensch, der Freude findet an den Weisungen des HERRN, der Tag und Nacht in seinem Gesetz liest und darüber nachdenkt.
Er gleicht einem Baum, der am Wasser steht; Jahr für Jahr trägt er Frucht, sein Laub bleibt grün und frisch. Was immer ein solcher Mensch unternimmt, es gelingt ihm gut.

Psalm 1, 2+3

Gebet
Wie ein Baum, gepflanzt an deinen Wasserbächen, Gott,
das wollen wir sein.
Frucht bringen.
Wohl geraten.
Den Kopf nicht wie welke Blätter hängen lassen.
Doch so einfach ist das nicht.
Die Welt lässt sich nicht aufteilen in Gerechte und Gottlose.
In unserem Leben gibt es das, was gelingt,
und das, was nicht gelingt.
Es gibt das, wovon wir wissen, dass es gerecht ist.
Und es gibt das, wo wir uns weit von allem Göttlichen entfernt fühlen.
Damit sind wir hier.
Wir erzählen Geschichten von dir
und von uns Menschen,
von den Pflanzen und den Tieren.
Sei du auch da, mit deinen Wasserbächen
und deiner Liebe für alles, was lebt.

Textquelle: Liturgischer Wegweiser
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Tagesspruch 1. Oktober

Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.
Psalm 145,15

Gott, wir danken dir
für unser Leben:
Für die Früchte unserer Arbeit,
unseres Lebens
und unserer Liebe.
Für die Früchte der Erde, die uns nähren,
für die Liebe der Menschen, die uns trägt,
für die Hoffnung, die wir weitergeben.
Gott, du teilst aus – wir empfangen.
Du gibst Brot – wir werden satt.
Du kommst – und wir sind nicht mehr allein.
Du sammelst uns zu einer großen Gemeinschaft
jetzt und allezeit.
Wir danken dir dafür.

Textquelle: Liturgischer Wegweiser
Bildquelle: Faire Woche 2023Bildquelle: Faire Woche 2023

Gebet zur "Fairen Woche 2023" - 15.-29. September

Gott, Quelle des Lebens,
wir kommen zu dir.
Als Menschen, als Geschöpfe,
so verletzbar und so abhängig,
wie du uns geschaffen hast.
Mit jedem Atemzug
und mit jedem Schluck Wasser spüren wir,
wie sehr wir sie brauchen:
die Gaben deiner Schöpfung.
Jeder Bissen Brot
verweist uns auf die Erde.
Die Jahreszeiten,
der Niederschlag,
die Rhythmen der Schöpfung –
uns alle verbindet diese Grundlage des Lebens,
die du uns geschenkt hast.

Gott, Quelle des Lebens,
wir kommen zu dir.
Gleich geschaffen
in unserem Menschsein –
und doch so verschieden
und auch zerstritten.
Wir leben aneinander vorbei,
zum Teil verachten wir einander –
es führt bis zum Hass.
Wir verstehen uns nicht mehr:
diejenigen, die kritische Fragen haben
an den Weg zur Klimaneutralität, der vor uns liegt
und die, die in den Aktivismus gehen,
um schnellere Veränderungen auf diesem Weg radikal einzufordern
und dann sind da noch die vielen von uns,
die irgendwo dazwischen stehen:
wir sehen, wie dürr und trocken es oft ist.
Wir haben das Aussterben so vieler Tierarten vor Augen.
Wir wissen, dass unsere fossile Lebensweise enden muss.
Wir ahnen, dass wir uns mit den Grenzen unseres Planeten
und unseren eigenen Grenzen auseinandersetzen müssen.
Zugleich fühlen wir uns ohnmächtig, überfordert und hilflos.
Und manchmal haben wir einfach keine Lust auf Veränderung,
auf ein nachhaltigeres Leben
und auf die immer gleichen schlechten Nachrichten.

Gott, Quelle des Lebens,
wir kommen zu dir.
Wir sind uns als Menschen auf dieser deiner Erde
so ähnlich und doch so fremd.
Und wir können nur gemeinsam auf dieser Erde leben.
Erbarme dich über uns
und zeige uns und der ganzen Welt
Wege der Zukunft und der Hoffnung.
Führe uns auf Wege des Friedens und der Versöhnung
untereinander und mit allem, was lebt!
AMEN

Textquelle: Faire Woche 2023

Freude an Gottes Schöpfung

HERR, was für Wunder hast du vollbracht!
Alles hast du weise geordnet;
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.

Psalm 104, 24 (Gute Nachricht)
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Immer wieder muss ich staunen,
wie bunt und schön diese Welt ist.
Jedes Jahr im Herbst beschenkst du uns mit Tausenden von Farben
an den Blättern der Bäume.
Immer wieder muss ich staunen,
wie die Sonne mit ihren Strahlen uns wunderbar wärmt
und alles Leben auf der Erde zu Leuchten bringt.
Der Regen wird von der Erde verschluckt wie von einem Schwamm.
Das Wasser aber bringt die Erde zum wachsen
und alle Früchte zum Reifen.

Wie zahlreich sind deine Werke, HERR,
sie alle hast du mit Weisheit gemacht,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.

Psalm 104,24 (Einheitsübersetzung)

Immer wieder muss ich staunen,
wie gut du alles eingeteilt hast.
Du gibst uns die Nacht,
damit wir uns ausruhen und schlafen können.
Du schenkst uns das Licht am Tag,
damit wir an unsere Arbeit gehen
und Freude haben können.

O HERR, welch unermessliche Vielfalt zeigen deine Werke!
Sie alle sind Zeugen deiner Weisheit,
die ganze Erde ist voll von deinen Geschöpfen.

Psalm 104, 24 (Hoffnung für alle)

Immer wieder muss ich stauen.
So viel Gute kommt aus deiner Hand.
Dafür will ich die immer wieder loben: Halleluja!

Gott, was hast du alles geschaffen, unvorstellbar.
Du hast allem einen tiefen Sinn gegeben,
und unsere Erde ist reich an Ertrag.
Bild: Barbara Arnold-ErnstBild: Barbara Arnold-Ernst

Das Wort Gottes ist wie das Licht eines Leuchtturms -

Es weist uns den Weg,
auch im Nebel unseres Lebens.


Ein Freund
ist wie ein Leuchtturm,

der den Überblick behält,
wenn wir nichts sehen,

der Orientierung schenkt,
wenn wir nicht weiterwissen,

der Sicherheit gibt
wenn wir uns verloren fühlen.

Segen
Sei mein Leuchtturm in der Nacht,
der meinen Seelenschlaf bewacht.
Der meine Träume mir erhellt,
sich sorget, dass mein Herz zerschellt.

Sei mein Leuchtturm auch am Tage,
wenn ich wieder zu viel wage.
Weis´ den Weg mit deinem Licht.
Bewahre, dass mein ICH zerbricht.

Erleuchte hell zu allen Zeiten
die unbekannten Pfade mir.
Lass Liebe meinen Weg begleiten.
Ich reiche meine Hände dir.
© Anne M. Pützer

Für dich ...

... soll immer jede Menge los sein:

Der Himmel soll wolkenlos sein,
dein Herz sorglos,
dein Glück wunschlos,
dein Schutzengel arbeitslos,
dein Gemüt schwerelos,
die Liebe zweifellos,
deine Arbeit mühelos,
die guten Zeiten endlos.

Textquelle EKHN Segenswünsche-Jochen Mariss

Reisesegen

Mögest Du reisen
mit Licht in den Augen und in der Seele,
mit Rhythmus im Blut und in den Füßen,
mit einem Gesang auf der Zunge und im Herzen,
mit einem Gruß auf den Lippen und in den Ohren,
mit einem Segen im Geist und im Bauch.

Textquelle: Segenstexte Gernot Candolini

Sommerzeit - Urlaubszeit - Reisezeit

Passend zur Urlaubszeit finden Sie auf dem folgenden Link einen gesungenen irischen Reisesegen: Möge die Straße
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Wochenspruch 6. August 2023

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern.
Lukas 12,48b

Gott, Du hast uns verschiedene Gaben geschenkt.
Keinem gabst du alles -
und keinem nichts.
Jedem gibst du einen Teil.
Hilf uns, dass wir uns nicht zerstreiten,
sondern einander dienen mit dem,
was du einem jeden zum Nutzen aller gibst.

Textquelle: Ev. Sonntagszeitung - Klosterkirche Lippoldsberg
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Es gibt ein erfülltes Leben - trotz vieler unerfüllten Wünsche

Dietrich Bonhoeffer

Die Kunst der kleinen Schritte


Ich bitte nicht um Wunder
und Visionen, Herr,
sondern um die Kraft für den Alltag.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

Mach mich findig und erfinderisch,
um im täglichen Vielerlei und Allerlei
rechtzeitig meine Erkenntnisse und Erfahrungen zu notieren, von denen ich besonders getroffen und betroffen bin.

Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung.
Schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden,
was erstrangig und was zweitrangig ist.
Ich bitte um die Kraft für Zucht und Maß,
dass ich nicht durch das Leben rutsche,
sondern den Tageslauf vernünftig einteile,
auf Lichtblicke und Höhepunkte achte
und wenigstens hin und wieder Zeit finde
für einen kulturellen Genuss.

Lass mich erkennen, dass Träumereien nicht weiterhelfen,
weder über die Vergangenheit, noch über die Zukunft.
Hilf mir, das Nächste so gut wie möglich zu tun
und die einzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.

Bewahre mich vor dem naiven Glauben,
es müsste im Leben alles glattgehen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis,
dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge und Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.

Erinnere mich daran,
dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.
Schick mir im rechten Augenblick jemand,
der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen.

Gib mir das tägliche Brot für Leib und Seele,
eine Geste deiner Liebe, ein freundliches Echo
und hin und wieder das Erlebnis, dass ich gebraucht werde.

Ich weiß, dass sich viele Probleme dadurch lösen, dass man nichts tut.
Gib mir, dass ich warten kann.

Ich möchte dich und die anderen immer aussprechen lassen.
Das Wichtigste sagt man sich nicht selbst, es wird einem gesagt.

Du weißt, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, dass ich diesen schönsten, schwierigsten, riskantesten
und zartesten Geschäft des Lebens gewachsen bin.

Verleihe mir die nötige Fantasie, im rechten Augenblick
ein Päckchen Güte - mit oder ohne Worte -
an der richtigen Stelle abzugeben.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff im Tiefgang gleicht,
um auch die zu erreichen, die unten sind.

Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nichts, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.

Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte!

Textauszüge: Antoine de Saint-Exupery

Ferien - das ist die Gelegenheit, aufzuatmen, den Sommer zu genießen, die Seele baumeln zu lassen

Bild: Eva MasseyBild: Eva Massey

Wer staunen und lieben kann, der gehört zu den Gesegneten dieser Erde.

Manfred Hausmann

Wunderschön


Mein Leben; Nicht perfekt
Ich wurschtel mich do durch.
Die Träume: Abgeschminkt.
Das Geld reicht grade noch.
da zupft mich was am Ärmel,
ein Lichtstrahl fällt in meinen Sinn.
Da zeigt mir wohl ein Engel,
wie reich gesegnet ich doch bin.

Sie ist wunderschön: die Welt!
Und ich staun sie an;
steh in ihrem Bann:
Sie ist wunderschön - ohne mein Zutun!

Textquelle: Reinhard Ellsel

Gottes Gnade steht allen Menschen offen - Römer 11, 33

Wie wunderbar ist doch Gott!
Wie unermesslich sind seine Reichtümer.
Wie tief seine Weisheit.
Wie unermesslich sein Wissen.
Wie unerforschlich seine Wege.
Wie tief seine Gedanken.
Wie undurchdringlich seine Pläne.
Wie unbegreiflich für uns seine Entscheidungen.

Hat jemals ein Mensch die Gedanken des Herrn ergründet?
Ist je einer sein Berater gewesen?
Wer hat Gott jemals etwas gegeben,
sodass Gott es ihm zurückerstatten müsste?

Gott ist es,
von dem alles kommt,
durch den alles besteht
und in dem alles sein Ziel hat.
Ihm gebührt Lob und Ehre
für immer und ewig.
Amen.

Sommersegen - HERR, es ist Sommer

Abbildung

Psalm 1, 1-3

Wie glücklich ist ein Mensch, der sich nicht verführen lässt von denen, die Gottes Gebote missachten, der nicht dem Beispiel gewissenloser Sünder folgt und nicht zusammensitzt mit Leuten, denen nichts heilig ist.

Wie glücklich ist ein Mensch, der Freude findet an den Weisungen des HERRN, der Tag und Nacht in seinem Gesetz liest und darüber nachdenkt.

Er gleicht einem Baum, der am Wasser steht; Jahr für Jahr trägt er Frucht, sein Laub bleibt grün und frisch. Was immer ein solcher Mensch unternimmt, es gelingt ihm gut

Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Wochenpsalm 25. Juni

Lobe den HERRN, meine Seele,
und was in mir ist,
seinen heiligen Namen!
Lobe den HERRN, meine Seele,
und vergiss nicht,
was er dir Gutes getan hat:
der dir alle deine Sünde vergibt
und heilet alle deine Gebrechen,
der dein Leben vom Verderben erlöst,
der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,
der deinen Mund fröhlich macht
und du wieder jung wirst wie ein Adler.

Psalm 103, 1-5


Den vertonten Psalm hören Sie hier: Lobe den Herrn meine Seele

Sommerzeit ist Urlaubszeit

Bild: Daniela OrtliebBild: Daniela Ortlieb

Gebet zur Konfirmation - 17. / 18. Juni 2023

Jetzt gehen wir gesegnet hinaus aus diesem Gotteshaus

für die frisch Konfirmierten bitten wir dich:
Schenke ihnen diese Leichtigkeit.
Lass sie im Wind deines Zutrauens surfen und diese Welt verwandeln.
Sei bei ihnen in allen Verwandlungen durch die sie noch hindurchgehen.
Mach‘ das Leben immer wieder weit und offen für sie, wenn es eng wird.

für die Eltern, Paten und Familien, die sie bis heute begleitet haben, bitten wir dich:
Schenke Ihnen heute deinen segensreichen Blick auf sie, voll Dankbarkeit für ihr Leben, ihren bisherigen Weg und ihre Kreativität.
Lass sie Zutrauen haben für ihren Lauf in dieser Welt;
auch dann, wenn ihre Verwandlungen und Träume herausfordern.

für die Freundinnen und Freunde der Konfirmierten bitten wir dich:
Mache ihre Freundschaft so stark, dass sie es aushalten kann,
wenn sie verschieden und anders werden auf ihren weiteren Wegen.
Verwandle Feindschaft in Freundschaft in unserem Leben
und in dieser wunderbaren und furchtbaren Welt
Lass die Träume raus ans Licht, dass sie wahr werden können.

für uns als Menschen dieser Gemeinde bitten wir dich:
Lass uns unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden feiern.
Danke für das was wir mit ihnen erleben durften!
Hilf uns Gott, sie loszulassen mit der Glut in ihrem Herzen
und ihren Träumen hinaus in diese Welt, in der auch wir leben.
Hilf uns, selbst offen zu bleiben für diese Jugendlichen,
für Begegnungen und Verwandlungen,
die wir als Gemeinde in dieser Welt immer wieder brauchen.

Jetzt gehen wir gesegnet hinaus aus diesem Gotteshaus

Textquelle: Rainer Franke, Studienleiter für die Arbeit mit Konfirmand*innen in der Nordkirche
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Soll man den Tag schon vor dem Abend loben?

(Text von Kai-Uwe Scholz)

Lockender Morgen,
offener Himmel.

Loblied der Vögel,
Licht auf dem Weg.

Rauschen der Arbeit.
Wandernde Sonne.

O, Lust der Pause!
O, Freude der Rast!

Ein Sinken, ein Ruhen,
ein Abladen der Last ...

Was auch immer geschieht:
Am Ende zu Dir!

Ich lobe den Tag
schon vor dem Abend.
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Manche Menschen wissen nicht ...

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen.

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt.

Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist.

Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären.

Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind.

Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen.

gefunden unter: https://www.deutschelyrik.de/ma nche-wissen-nicht-1797.html
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Gebet zu Pfingsten

Gott, du gabst uns Atem,
damit wir leben.


Gütiger Gott,
du hast uns das Leben gegeben.
Du bist für uns da.
Dafür danken wir dir.


Gütiger Gott,
wir können dich nicht sehen.
Genauso wenig können wir die Luft sehen. Aber sie ist um uns. So wie du stets um uns bist.
Wir merken, dass du für uns sorgst.
Wir spüren, dass du da bist.

Gütiger Gott,
ohne zu atmen, könnten wir nicht leben.
So nötig wie den Atem zum Leben,
brauchen wir deinen Segen auf unseren Wegen.

Gott, du gabst uns Atem, damit wir leben.
Amen.

Dazu passend das Lied:Gott gab uns Atem


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Schiff ahoi

Habe Deine Träume
und setze die Segel.
Geh auf neue Fahrt
und schau nach vorne.
nimm die Sehnsucht mit
als Wind im Rücken.
Vertraue in den Stürmen,
was Dich zu tragen weiß.
Bleibe leidenschaftlich
auch in flauen Zeiten.
Ändere deinen Kurs,
wenn es nötig wird.
Werfe unnötigen Ballast
einfach über Bord.
Komme stets heil an
und danke Gott dafür.
Wir können den Wind nicht ändern,
aber wir können die Segel anders setzen.

Aristoteles

Gott gebe Dir Kraft,
die Segel zu setzen und Dein Leben zu steuern.
Er bewahre Dich davor,
das Dein Schiff kentert oder voll Wasser läuft.
Er zeige Dir den Himmel,
unter dem Dein Leben an Freiheit und Weite gewinnt.
er mache Dir Mut
Wind und Gezeiten erfolgreich zu trotzen.
Er sein Dein Kompass,
dass Du wohlbehalten Dein Ziel ansteuerst.
Er schenke Dir Menschen,
die als Hafen für Dich Deine Geborgenheit sind.

Textquelle: Kurt Rainer Klein
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Wochenpsalm 23. April 2023

Der HERR ist mein Hirt;
darum leide ich keine Not.
Er bringt mich auf saftige Weiden, lässt mich ruhen am frischen Wasser und gibt mir neue Kraft. Auf sicheren Wegen leitet er mich, dafür bürgt er mit seinem Namen.
Und muss ich auch durchs finstere Tal – ich fürchte kein Unheil! Du, HERR, bist ja bei mir;
du schützt mich und du führst mich, das macht mir Mut.
Vor den Augen meiner Feinde deckst du mir deinen Tisch;
festlich nimmst du mich bei dir auf und füllst mir den Becher randvoll.
Deine Güte und Liebe umgeben mich an jedem neuen Tag;
in deinem Haus darf ich nun bleiben mein Leben lang
.

Psalm 23, 1-6

Gebet
Du guter Gott und mein Hirte,
sieh doch den Mangel, den so viele leiden:
den Mangel an Nahrung, den Mangel an Liebe
und Vertrauen zu dir.

Sieh die Müden,
sieh die Getriebenen, die auf falschen Wegen gehen
immer weiter weg von dir.

Vergiss nicht, die in Angst leben müssen,
deren Leben unglücklich ist
und die keinen Trost mehr finden, auch nicht bei dir.

Denk an die Zerrissenen,
an die Ungeliebten, an die, die keine Bleibe haben,
auch nicht in deinem irdischen Haus.

Du guter Gott und Hirte,
so oft fühlen wir uns verloren!
Suche uns, bring uns zurück zu dir
und erbarme dich über uns.

Textquelle: Liturgischer Wegweiser
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Freude

Freude auf kleinem Niveau
ist auch Freude
- so oder so.
Das Gänseblümchen blüht
- auch wenn's sonst niemand sieht.
ich freue mich an der Kinder Lachen
- auch wenn sie unentwegt Unsinn machen.
das Leben geht heiter weiter
- auch ohne Karriereleiter.
Ich entdecke, wie Gott segnet
- auch wenn es Tagelang regnet.

Textquelle: Reinhard Ellsel
Bild: Barbara Arnold-ErnstBild: Barbara Arnold-Ernst

Bibelverse zu Ostern

Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben!
Johannes 11, 25

Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Johannes 8, 12
Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3, 16

Versöhnung statt Hass

Alle sind schuldig geworden und spiegeln nicht mehr die Herrlichkeit wider, die Gott dem Menschen ursprünglich verliehen hatte
Römer 3, 23
Abbildung

In der Evangelischen Stadtkirche zu Darmstadt hängt seitlich im Chorraum ein kleines Nagelkreuz von Coventry. Es ist ein Zeichen der Versöhnung, dass Menschen vor die Aufgabe stellt, an der Überwindung von Gegensätzen mitzuwirken. Als am 14. November 1940 deutsche Bomben-geschwader die Stadt Coventry in England zerstörten, wurde auch deren mittelalterliche Kathedrale dem Erdboden gleich gemacht. Bei den Aufräumungsarbeiten fanden sich in den Trümmern große eiserne Nägel, die seit dem 14. Jahrhundert die schweren Balken des Gewölbes im Kirchenschiff gehalten hatten. Aus drei solcher Nägel wurde ein Kreuz gebildet. Der damalige Domprobst Richard Howard ließ an die Chorwand dahinter die Worte „Father forgive“ („Vater vergib“) schreiben. Er wollte damit ein Zeichen der Versöhnung setzen. Angesichts des großen Leids, das durch den Krieg der Bevölkerung angetan wurde, war dies eine große Herausforderung. Ist es überhaupt zumutbar, dem zu vergeben, der anderen so unendliches Leid zugefügt hat? Doch, sagt der Propst, es muss möglich sein, es ist zumutbar. Das Vertrauen in Christus kann uns darin bestärken. Seine Hingabe bis zum Kreuz schafft Erlösung für alle Menschen. Es geht darum die Spirale der gegenseitigen Verletzungen, der Drohungen und des Hasses zu unterbrechen. Umkehr und Befreiung braucht Vergebung und Versöhnung.

Das Nagelkreuz von Coventry steht als Zeichen für einen Neuanfang in vielen Zentren der Welt, wo sich Menschen die Aufgabe stellen, sich für Versöhnung und Frieden einzusetzen. 1958 wurde in diesem Geist ein Friedensgebet formuliert, dass in der Kathedralen-Ruine freitagmittags um 12 Uhr gebetet wird. Es spricht in diesen Tagen zu uns allen mit hoher Aktualität:


Den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse,
Vater, vergib.
Das Streben der Menschen und Völker zu besitzen, was nicht ihr Eigen ist,
Vater, vergib.
Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet,
Vater, vergib.
Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der Anderen,
Vater, vergib.
Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlinge,
Vater, vergib.
Die Gier, die Frauen, Männer und Kinder entwürdigt und an Leib und Seele missbraucht,
Vater, vergib.
Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott,
Vater, vergib.

Seid untereinander freundlich, herzlich und vergebet einer dem anderen, wie Gott euch vergeben hat in Jesus Christus.
Epheser 4, 32

Text- und Bildquelle: Kirche & Co, Spurensuche - Ulrike Hofmann

Gründonnerstag, 6. April - 1. Korinther 11, 23b - 25

In der Nacht, in der er verraten wurde, nahm Jesus, der Herr, das Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und sagte: »Das ist mein Leib, der für euch geopfert wird. Wenn ihr künftig dieses Mahl feiert und von dem Brot esst, dann ruft euch in Erinnerung, was ich für euch getan habe!«
Nachdem sie gegessen hatten, nahm er den Becher, dankte Gott auch dafür und sagte: »Dieser Becher ist der neue Bund, besiegelt mit meinem Blut. Wenn ihr künftig aus dem Becher trinkt, dann ruft euch jedes Mal in Erinnerung, was ich für euch getan habe!«

Psalm 23 nach Jörg Zink

Was soll ich mir Sorgen machen?
Hat er nicht gesagt: nimm und iss?
Hat er nicht gesagt: mein Leib ist die rechte Speise?
Hat er nicht das Brot gegeben, das ich essen soll,
wenn mein eigenes Herz mich verklagt,
wenn mein Gewissen dunkel ist von Angst?
Herr, du machst es hell in meiner Seele
und machst mich rein und klar.
Du gibst mir den Becher und sagst: nimm und trink!
Trink meine Liebe in dich hinein, mein Opfer für dich.

Ich bin sein Gast in seinem Haus,
mehr noch: sein Freund und sein Kind.
Die Tür ist offen, solange ich lebe.
Und wenn ich sterbe, ist sein Haus für mich bereit.
Glück und Frieden gibt er mir.
Was soll ich tun?
Ich habe nichts zu geben als mein Gebet, mein Lied, meinen Dank.
Ich kann nichts geben als dies:
Nehmen, was er mir gibt. Amen

Segen nach Psalm 23

Gott sei dein Hirte,
der dir das geben möge, was du zum Leben brauchst:
Wärme, Geborgenheit und Liebe, Freiheit und Licht –
und das Vertrauen zu Ihm,
zu deinen Mitmenschen und zu dir selbst.

Auch in dunklen Zeiten und schmerzhaften Erfahrungen
möge Gott dir beistehen
und dir immer wieder Mut und neue Hoffnung schenken.
In Situationen der Angst möge er in dir die Kräfte wecken,
die dir helfen,
all dem, was du als bedrohlich erlebst, standhalten zu können.

Gott möge dich zu einem erfüllten Leben führen,
dass du sein und werden kannst, wie du bist.

Textquelle: Jahresbericht 2001 der Caritas-Aids-Beratungsstelle Unterfranken
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Gebet zu Palmsonntag

Wir warten.
Auf das Ende von Krankheit und Hunger.
Auf das Ende von Kriegen und Terror.
Auf das Ende der Angst.
Auf Befreiung.

Wir warten.
Auf vernünftige Verhandlungen.
Über Frieden.
Über die Bewahrung der Schöpfung.
Über gerechte Verteilung der Güter der Erde.

Wir warten und hoffen.
Auf dich, Gott.
Denn wir sind müde geworden.
Siehst du das?
Es geht schon so lange.
Gott, hilf uns.

Textquelle:Liturgischer Wegweiser

Psalm 25, 2-9

Mein Gott, auf dich setze ich mein ganzes Vertrauen. Lass mich jetzt nicht fallen und zum Gespött der Leute werden! Gönne meinen Feinden nicht diesen Triumph über mich! Ich weiß: Keiner wird scheitern, der auf dich hofft; wer aber treulos ist und dich leichtfertig verlässt, der wird in Hohn und Spott enden. HERR, zeige mir, welchen Weg ich einschlagen soll, und lass mich erkennen, was du von mir willst! Lehre mich Schritt für Schritt, nach deiner Wahrheit zu leben. Du bist der Gott, bei dem ich Rettung finde, zu jeder Zeit setze ich meine Hoffnung auf dich. HERR, erinnere dich an dein Erbarmen und deine Liebe, die du den Menschen von Anfang an bewiesen hast! Denk nicht mehr an die Sünden meiner Jugend und vergiss meine Vergehen von damals! Denk stattdessen in deiner Gnade an mich – du bist doch voller Güte! Ja, der HERR ist gut und gerecht. Darum führt er die auf den richtigen Weg zurück, die ihn verließen. Allen, die ihre Schuld eingestehen, zeigt er, was richtig ist und wie sie nach seinem Willen leben sollen.

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Denn so wie Gott einmal befahl: »Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen!«, so hat sein Licht auch unsere Herzen erhellt. Jetzt erkennen wir klar, dass uns in Jesus Christus Gottes Herrlichkeit entgegenstrahlt.

2. Korinther 4, 6

Herr, unser Gott, wir rufen zu dir: Hilf uns, allezeit stark zu sein und auszuharren in den Nöten in denen wir stehen. Lass deine Hand über uns bleiben und über den Völkern, die miteinander streiten. Lass bald die Zeit kommen, in der du alles ausrichtest und denen Frieden auch auf Erden gibst. Dein Reich muss und wird kommen; denn dein Wille muss und wird geschehen auf Erden wie im Himmel.


Textquelle: Losungen 2023 - Christoph Blumhardt

Die guten Dinge im Leben - Irischer Segenswunsch

Mögest du dankbar bewahren in deinem Herzen
die kostbare Erinnerung der guten Dinge in deinem Leben.

Dass du mutig stehst in deiner Prüfung,
wenn das Kreuz hart auf deinen Schultern liegt
und der Gipfel, den du ersteigen sollst,
unerreichbar scheint.

Dass jede Gottesgabe in die wachse und sie dir helfe,
die Herzen derer froh zu machen, die du liebst.

Dass du immer einen Freund hast,
der Freundschaft wert ist, der dir Vertrauen gibt,
wenn es dir an Licht und an Kraf fehlt.
Dass du mit ihm den Stürmen standhältst
und den Gipfel doch erreichst.

Und dass in Freud und Leid das freundliche Lächeln
des Gottessohnes mit dir sei,
und du ihm so innig verbunden bist,
wie er es für dich ersehnt.

Meine Augen sehen stets auf den HERRN

Psalm 25, 15

Sehen und nicht werten –
hinschauen und aushalten –
ansehen und nicht beobachten –
das fällt uns oft schwer.

Wir schauen zurück auf das, was war.
Wir schauen voraus und machen Pläne.
Wir versuchen, uns die Zukunft zu sichern.
Doch das Hinsehen fällt uns schwer.

Gott, gestern, heute und auch morgen
bist du bei uns und für uns da.
Sieh uns an - Sieh auf die Welt.
Schau auf die Nöten der Menschen.

Glaube bewegt - Thema des Weltgebetstages 2023 aus Taiwan

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Gottes Wort

Freu dich, wenn du einen Glückstag hast.
Und wenn du einen Unglückstag hast,
dann denke daran:
Gott schickt dir beide,
und du weißt nicht,
was als Nächstes kommt.
Prediger 7, 14

Seht die Vögel unter dem Himmel an:
Sie säen nicht,
sie ernten nicht,
sie sammeln nicht in die Scheunen;
und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.
Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?
Matthäus 6, 26

Hast du uns Haus und Gut gegeben,
hast du uns arm und leer gemacht -
das müde und harte Leben
sind beide, Herr, von dich bedacht.
Was du uns nimmts,
was du uns schenkst,
verkündet uns, dass du uns lenkst.
Jochen Klepper

Textquelle: Losungen 2023
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 8, 12

Jesus Christus,
du bist das Licht der Welt.
Dein Licht schenkt der Welt Wärme und Geborgenheit,
Nähe und Liebe.
Wir danken dir, dass dieses Licht hinein leuchtet
in unsere Familien, in unsere Gemeinde, in unseren Alltag.

Wir bitten dich,
lass dieses Licht nicht ausgehen.
Lass uns so viel von diesem Licht in uns tragen,
dass auch wir zum Licht der Welt werden können,
dass auch wir Wärme, Geborgenheit,
Nähe und Liebe schenken können
und unsere kleine Welt ein wenig heller machen.
Amen.

Textquelle: Schul Pastoral, Bistum Augsburg
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Lass uns dein Licht aufgehen

Gott,
wenn Wolken und Dunkel
um uns sind,
komm zu uns!
Wenn Bitterkeit und Unfrieden
in uns sind,
bewahre unsere Seelen!
Lass uns dein Licht aufgehen
Lege uns Freude ins Herz!

#hoffnungsäen Blumen als Zeichen der Hoffnung für die Menschen in der Ukraine und zur Unterstützung humanitärer Hilfe

Zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine (24. Februar 2022) startet die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) die Mitmach-Aktion #hoffnungsäen.

Aufeinander achten

Er tröstet uns in all unserer Not, damit auch wir die Kraft haben, alle zu trösten, die in Not sind, durch den Trost, mit dem auch wir von Gott getröstet werden.
2. Korinther 1, 4

12. Februar - Sexagesimä: Gottes Wort ist euch ganz nahe; es ist in eurem Mund und in eurem Herzen. Ihr müsst es nur befolgen

5. Mose 30, 14

Mit meinen Worten kann ich
verletzen oder Trost spenden,
verwirren oder zu Klarheit helfen,
drohen oder Mut machen.
Dein Wort, Gott, ist wie ein Licht im Dunkel.

Deshalb bitten wir dich für alle Menschen,
die zusammen leben,
die miteinander arbeiten.
Manchmal fällt es leicht, zu reden.
Manchmal fällt es sehr schwer.
Wo das Schweigen belastet, schenk du, Gott, Worte.
Wo Worte verletzt haben, hilf neu zueinander.

Liturgischer Wegweiser

Rita DrescherRita Drescher

GEBET - ERDBEBEN IN DER TÜRKEI UND SYRIEN

Gott, die Erde,
deine Erde bebt,
in der Türkei
und in Syrien.

Entsetzliche Bilder erreichen mich über die Nachrichten.
Tausende sind tot.
Ungezählte sind verletzt, traumatisiert.
Warten auf Rettung.
Gott, bitte hilf ihnen.

Kinder weinen, suchen ihre Eltern.
Eltern suchen nach ihren Kindern.
Gott, bitte hilf ihnen.

Helfer graben bis zur Erschöpfung nach Überlebenden.
Ärztinnen arbeiten rund um die Uhr.
Viele tun, was immer sie können.
Gott, bitte hilf ihnen.

Auch ich möchte etwas tun.
Zur Seite stehen.
Die richtigen Worte finden.
Wenigstens das.
Gott, bitte hilf mir.

Amen

Pia Baumann, Referentin für Gottesdienst
© Zentrum Verkündigung der EKHN

Wertschätzungen - Ein Tag voller Lebenszeichen

Bild: Ev. Kirche KönigstädtenBild: Ev. Kirche Königstädten

Psalm 119, 154

Führe meine Sache und erlöse mich; erquicke mich durch dein Wort.

Wo das Wort bei mir ist,
finde ich in der Fremde meinen Weg,
im Unrecht mein Recht,
in der Ungewissheit meinen Halt,
in der Arbeit meine Kraft,
im Leiden die Geduld.

Dietrich Bonhoeffer
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Ein neuer Tag liegt vor mir

Lass mich, mein Gott, mitten in der Tretmühle des Alltags
die Möglichkeiten erkennen,
die mir heute geschenkt sind.
In vielem bin ich festgelegt,
aber immer gestalte ich mit.
Du weißt, dass ich anfällig bin
für die Entmutigung.
Stärke in mir die Wahrnehmungskraft für das Gute,
damit ich dem Sog des Negativen zu widerstehen vermag.
Gib mir ein tapferes Herz,
das sich nicht einlässt auf Wehleidigkeit und Selbstmitleid.
Gib mir ein gesundes Maß an Selbstliebe,
die Freiheit, über mich zu lachen,
und die Demut, die Grenzen, die du mir gesetzt hast,
nicht gewaltsam niederreißen zu wollen.
Gib mir die Aufmerksamkeit des Herzens,
die anderer Menschen Bedürftigkeit wahrzunehmen versteht.
Du weißt: Es fehlt mir allenthalben,
aber dir darf ich mich lassen, so wie ich bin,
mit allen erkannten und unbewussten Mängeln.
Nimm Besitz von meinen Gedanken,
von meinem Fühlen und Wollen,
dann wird dieser Tag fruchtbar sein.

Antje S. Naegeli
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Manchmal brauche ich jemand

NACH PSALM 86

Manchmal brauche ich jemand,
die mir den Weg zeigt,
hinter dem ich hergehen kann,
in deren Spur ich treten kann.

Weise mir, Gott, deinen Weg
und leite mich,
denn du hilfst mir, das glaube ich.

Manchmal brauche ich jemand,
der mir ein Zeichen gibt,
die mich aufmerken läßt,
der mir die Richtung zeigt.

Weise mir, Gott, deinen Weg und leite mich,
denn du hilfst mir, das glaube ich.

Manchmal brauche ich jemand,
die mich begeistern kann,
der mich mit seiner Phantasie ansteckt.
Eigentlich, Gott, brauche ich dich!

Weise mir, Gott, deinen Weg und leite mich,
denn du hilfst mir, das glaube ich.

Textquelle: Klaus Bastian, in: Beratungsstelle für Gestaltung (Hrsg.), Halleluja, Gott, ich freue mich! –
Psalmtexte für den Gottesdienst, Hefte Nr. 8, Frankfurt/M. 1996, S. 49

Bitten für die Welt und uns

Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Zum Engel werden

Flügel habe ich keine.
Doch habe ich Arme,
die einen anderen umfangen
und halten können.

Aus dem Himmel komme ich nicht,
doch kann ich über die Erde gehen
mit offenen Augen
und wachen Ohren.

Eine Lichtgestalt habe und bin ich nicht,
doch kann ich ein Leuchten tragen
in die Dunkelheit
eines Verzweifelten.

Ein Mensch bin ich.
und kann gelegentlich
zum Engel werden.

Textquelle: Tina Willms, Gemeindebriefhelfer
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Irischer Segen

Gott segne das neue Jahr
für dich.


Er segne deinen Winter
und deinen Frühling,
deinen Sommer
und deinen Herbst.

Er segne deine Pläne
und lasse gelingen,
was gut ist für dich
und andere.

Er segne deine guten Vorsätze
und helfe dir, sie in die Tat umzusetzen.

Er schenke dir genügend Arbeit
und Zeit zur Muße zum Ausruhen.

Er schenke dir Menschen,
die dir zur Seite stehen, wenn die Tage schwer werden
und die sich mit dir freuen wenn du glücklich bist.

Gott segne das neue Jahr für dich
und lasse dich zu einem Segen werden.

Gebet für das neue Jahr

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