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Gebet für den Urlaub

Psalm 112 - Geben macht glücklicher als Nehmen!

Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Zum Sonntag "Jubilate" Der Weinstock und die Reben

»Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner. Alle Reben am Weinstock, die keine Trauben tragen, schneidet er ab. Aber die Frucht tragenden Reben beschneidet er sorgfältig, damit sie noch mehr Frucht bringen.
Ihr seid schon gute Reben, weil ihr meine Botschaft gehört habt. Bleibt fest mit mir verbunden, und ich werde ebenso mit euch verbunden bleiben! Denn eine Rebe kann nicht aus sich selbst heraus Früchte tragen, sondern nur, wenn sie am Weinstock hängt. Ebenso werdet auch ihr nur Frucht bringen, wenn ihr mit mir verbunden bleibt. Ich bin der Weinstock, und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, der trägt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts ausrichten. Wer ohne mich lebt, wird wie eine unfrucht-bare Rebe abgeschnitten und weggeworfen. Die verdorrten Reben werden gesammelt, ins Feuer geworfen und verbrannt. Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten. Wenn ihr viel Frucht bringt und euch so als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters sichtbar.


Johannes 15, 1-8

Zukunftsplan Hoffnung

Gebet zum Sonntag Miserikordias Domini – Zweiter Sonntag nach Ostern

Manchmal – da gehen wir durch dunkle Täler.
Und wir sehn nur, was uns niederdrückt.
Bist du wirklich da, Gott?
Wenn der Hass sich ausbreitet in den Netzwerken
und auf den Straßen.
Wenn Bomben fallen und Kinder schreien.
Wenn Profitgier unseren Planeten zerstört.
Wenn wir mitschuldig werden.
Dunkle Täler – wie sollen wir uns da nicht fürchten?

Doch in Johannes 14,1a + 6 heißt es:
Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht.
Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Gebet
Mitten im finsteren Tal
beten wir dennoch zu dir, Gott.
Hilf uns sehen:
Wir sind nicht allein.
Da sind Menschen neben uns,
freundlich und mutig.
Und da bist du, Gott,
Hirte aller Menschen.
Du gehst an unserer Seite.
Hilf uns gehen
und vielleicht auch tanzen,
singen und spielen –
mitten in finsteren Tälern.

Textquelle: Liturgischer Wegweiser
Bild: R. Piesbergen © GemeindebriefDruckerei.deBild: R. Piesbergen © GemeindebriefDruckerei.de

Herr und Gott!
Lass das Böse geringer werden
und das Gute umso kräftiger sein.
Lass die Traurigkeit schwinden
und die Freude um sich greifen.
Lass uns annehmen und geben können
und einander behilflich sein.
Lass die Missverständnisse aufhören
und die Enttäuschten Mut gewinnen.
Lass die Kranken Trost finden
und die Sterbenden deine Erbarmung.
Lass Frieden unter den Menschen sein,
Friede im Herzen – rund um die Erde.

Unbekannter Verfasser
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan
Wir kommen zu dir, mein Gott, und vertrauen darauf,
dass du denen nahe bist,
die dich rufen.
Wir sehen dich
auf dem Weg an das Kreuz.
Wir gehen andere Wege.
Wir versuchen Leid und Schmerz von uns fernzuhalten.
Wir suchen nach Wegen
die bequem sind,
die uns keine Mühe machen.
Was sind wir dir dabei schuldig geblieben?
Hätten wir für Schwächere eintreten können
und haben es nicht getan?
Haben wir geschwiegen,
als klare Worte hätten gesprochen werden müssen?
Haben wir unseren Glauben versteckt,
als danach gefragt wurde?
Wir müssen zugeben,
dass unser Leben arm geblieben ist und wir eher ziellos dahintreiben
als dass wir deinen Worten folgen.
Trotzdem hältst Du an uns fest.

© Unbekannter Verfasser
Bild: Silvia Breuhan, Ev. Kirche KönigstädtenBild: Silvia Breuhan, Ev. Kirche Königstädten

Karfreitag

Heute erzählen wir deine Geschichte, Jesus Christus. Wie du vor Pilatus standst und kein einziges Wort sagtest. Wie man dir eine Dornenkrone aufgesetzt hat. Und wie man dich verspottet und geschlagen hat. Wie du dein Kreuz den Hügel hinauf geschleppt hast. Und man dich daran genagelt hat. Wie du gesagt hast: Mich dürstet. Und: Vater, vergib, denn sie wissen nicht, was sie tun. Wie du geschrien hast: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen. Und wie du dein Haupt neigtest und starbst.


Textquelle:
Auszug aus Liturgischer Wegweiser


Tagesspruch:

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Johannes 3,16

Gründonnerstag - 14. April 2022

Psalm 111 zu Gründonnerstag

Halleluja – lobt den HERRN! Von ganzem Herzen will ich dem HERRN danken vor allen, die aufrichtig mit ihm leben – ja, vor der ganzen Gemeinde! Wie gewaltig ist alles, was der HERR vollbracht hat! Wer sich über seine Taten freut, denkt immer wieder darüber nach. Was Gott tut, ist eindrucksvoll und einzigartig; auf seine Gerechtigkeit ist für immer Verlass. Er selbst hat alles dafür getan, dass seine Wunder nicht in Vergessenheit geraten. Gnädig und barmherzig ist der HERR! Denen, die ihn achteten, gab er immer genug zu essen. Niemals vergisst er den Bund, den er mit Israel geschlossen hat. Er bewies ihnen seine große Macht: Die Länder anderer Völker gab er ihnen zum Besitz. Er ist zuverlässig und gerecht in allem, was er tut; seinen Geboten kann man völlig vertrauen. Niemals verlieren sie ihre Gültigkeit, von Anfang bis Ende bezeugen sie seine Wahrhaftigkeit und Treue. Der HERR hat sein Volk erlöst und einen ewigen Bund mit ihnen geschlossen. Heilig und furchterregend ist sein Name! Alle Weisheit fängt damit an, dass man Ehrfurcht vor dem HERRN hat. Ja, klug ist, wer sein Leben nach Gottes Geboten ausrichtet. Nie wird das Lob des Herrn verstummen!

Gebet

Was du tust, Gott des Lebens,
was du erschaffst – das ist für immer und ewig.
Erinnere uns daran.
Denn wir vergessen das so leicht.
Wir sind überwältigt von den Katastrophen und Kriegen.
Wir sind empört über Ungerechtigkeit.
Manchmal sind wir traurig über uns selbst.
Wir bitten dich:
Gib uns die Ewigkeit ins Herz.
Dann wird sich Freude ausbreiten und Mut.
Und diese leise Zärtlichkeit, die uns berührbar macht
für die anderen.
Für uns selbst.
Sei bei uns, Ewiger.
Mit deinem Wort.
In Brot und Kelch.
Heute und allezeit.

Textquelle: Liturgischer Wegweiser
Bild: PixabayBild: Pixabay

Gebet zu Palmsonntag

Gott, manchmal ist nichts,
wie es scheint.
Ich lache,
doch eigentlich ist mir zum Weinen.
Ich weine,
doch eigentlich hätte ich allen Grund zu lachen.
Wie es auch ist, Gott, du bist bei mir.
Du weckst mich alle Morgen.

Textquelle: Liturgischer Wegweiser

Aus Jesaja 50, 4
Gott, der HERR,
gibt mir die richtigen Worte,
damit ich erschöpfte Menschen trösten
und ihnen neuen Mut zusprechen kann.
Morgen für Morgen weckt er in mir das Verlangen,
von ihm zu lernen wie ein Schüler von seinem Lehrer.
Bild: PixabayBild: Pixabay

Ökumenisches Friedensgebet

Allmächtiger Gott,
Schöpfer und Erhalter
allen Lebens,
wir treten vor dich,
um für Frieden und Gerechtigkeit zu beten.

Du hast uns mit einer wunderbaren Heimat gesegnet:
Die Natur ist prachtvoll und schön.
Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kommen hier zusammen.
Wir hören viele Dialekte und Sprachen.

Aber aus menschlicher Schwachheit
und wegen unseres Egoismus‘
geraten deine Schöpfung
und das Zusammenleben der Völker immer wieder aus den Fugen.
Deshalb bitten wir dich:
Wenn Unfriede herrscht und Menschen unter Konflikten leiden:
Dann, Gott, öffne dem Frieden Tore in unsere Herzen
und in die Herzen der Völker.

Wenn Misstrauen und Gewalt unter den Menschen wächst
und Hass zwischen den Völkern entsteht:
Dann, Gott, stärke den Geist der Einheit.

Wenn uns Chaos und Durcheinander ängstigen
und Propaganda uns in die Irre führen will:
Dann, Gott, gib uns ein Herz voller Frieden,
das uns sicher durch diese Unklarheiten leitet.

Wenn es immer wieder neu gilt,
die Probleme und Sorgen der Menschen und Völker anzugehen:
Dann, Gott, lass uns Menschen unterstützen,
die sich in unserem Land und weltweit für Gerechtigkeit,
Gleichheit und Frieden einsetzen.

Gott, schenke uns deine Hilfe
und lass uns das Unsere tun gegen jede Art von Ungerechtigkeit.

Weil du uns deinen Frieden verheißen hast,
dürfen wir, dein Volk, neue Hoffnung schöpfen und frischen Mut.
Darum bitten wir dich im Namen unseres Herrn und Erlösers
Jesus Christus.
Amen.
Imtiwala Imchen, Ökumenisches Friedensgebet 2019
Eine Intitiative von missio Aachen, missio München
und der EMV (Evangelischen Mission Weltweit)

Wochenpsalm vor Palmsonntag

Psalm 31,16

Meine Zeit steht in deinen Händen.
Errette mich von der Hand meiner Feinde
und von denen, die mich verfolgen.
Bild: PixabayBild: Pixabay

Friedensgebet aus Frankreich - Mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens

Gott,
fassungslos stehen wir vor der Gewalt
auf der Welt,
besonders in diesen Tagen angesichts des Kriegsgeschehens in der Ukraine.

Gib uns die Kraft,
denen in Solidarität beizustehen,
die leiden und die heute in Angst leben.

Gib Hoffnung all denen,
die in diesem Teil der Welt, der uns so sehr am Herzen liegt,
nach Gerechtigkeit und Frieden suchen.

Sende den Heiligen Geist, den Geist des Friedens,
damit er die Verantwortlichen der Völker und alle Menschen leite.

Frère Alois, Taizé
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Gebet um Zuversicht

Zuversicht könnten wir brauchen, Gott.
Und Stärke, die aus der Liebe wächst.
Wir schauen nach Russland
und zur Ukraine.
Und das Herz wird schwer.
Wie kann es sein,
dass Bosheit siegt und Unvernunft?
Sturheit und Machtgier setzen sich durch?
Und wo bist du?

Ach, Gott, wie sehr wir uns das wünschen:
Dass du etwas tust.
Damit Friede sich ausbreitet.
Und Menschen leben können.
Unbeschwert und voller Freude.
Ohne Angst vor Bomben und Granaten.
Vor Diktatoren und Unterdrückern.

Drum bitten wir dich:
Gib Einsicht und Vernunft.
Gib Weisheit denen, die um Frieden verhandeln.
Bewahre die Menschen in der Ukraine vor Krieg.
Bewahre die Soldaten davor, töten zu müssen.
Und bewahre uns davor, die Hoffnung zu verlieren.
Amen
Bild: PixabayBild: Pixabay

Kraftlos stehe ich vor Dir

Mein Gott, kraftlos stehe ich vor Dir,
mutlos und verzweifelt.
All meine Wünsche und Ziele
sind weit in die Ferne gerückt.
Ich fühle mich unbeweglich
und müde,
darum bitte ich Dich,
spende mir wieder Kraft
aus Deiner Energiequelle,
damit ich wieder hoffnungsvoll
in die Zukunft blicken kann.
So regeneriert sich mein Körper,
Dein Licht strömt in meine Seele,
es gibt mir Wärme
und Selbstvertrauen.
Ich will mich annehmen
und jeden neuen Tag, den Du mir schenkst,
voller Vertrauen freudig erleben.
Ein ganz neues Leben beginnt für mich,
ausgefüllt von Ruhe, Ausgeglichenheit,
Lebenskraft und Lebensfreude, Amen

unbekannter Verfasser

Psalm 31, 2- 6a

Gib Frieden, Herr, gib Frieden

So weit es möglich ist und auf euch ankommt, lebt mit allen in Frieden. - Römer 12, 18

Bild: N. Schwarz, GemeindebriefhelferBild: N. Schwarz, Gemeindebriefhelfer

Gebet gegen die Angst

Herr, die Angst kreist mein geordnetes Leben ein.
Ich fürchte mich.
Die Nachrichten melden Krieg und sinnlosen Tod.
Noch bin ich weiter weg.
Und ich kann nichts tun.
Warum geschieht solche Gewalt?
Woher kommt dieser Hass?
Ich bin wie gelähmt.

Herr, ich bitte Dich für alle, die sich ängstigen.
Mache sie gefasst und stark.
Ich bete für alle Verletzen und um ihre Gesundheit.
Lass sie wieder heil werden.
Ich bete für alle Flüchtenden.
Lass sie wieder ein zu Hause finden.
Ich bete für alle, die andere Menschen schützen.
Lass sie deinen Schutz und deine Stärke erfahren.
Ich bete für die Toten und für die Trauernden.
Lass sie deinen Trost und Beistand spüren.

Ich denke an die Angehörigen,
die die Schreckensnachricht erhalten.
Tröste sie alle und begleite sie in ihrer Not.

Amen.

Textquelle: EKHN - Pfarrer Hans Genthe / RH

Psalm 64

Gott, höre mein lautes Klagen!
Schütze mein Leben vor den Feinden,
die mich in Angst und Schrecken stürzen!
Sie schmieden Pläne zu meinem Unheil,
sie rotten sich gegen mich zusammen;
bring mich vor ihnen in Sicherheit!
Ihre Zungen sind wie geschliffene Schwerter;
wie Pfeile verschießen sie giftige Worte,
aus dem Hinterhalt, ohne Warnung und Hemmung,
um schuldlose Menschen damit zu treffen.
Sie hetzen einander auf und beraten,
wie sie ihre Fallen stellen können;
Sie meinen, dass niemand sie entdeckt.
Sie planen ihr Verbrechen und sagen:
»Wir haben es, jetzt muss es uns gelingen! –
Aus einem klugen Kopf kommen kluge Gedanken.«

Gott aber legt den Bogen auf sie an,
ganz plötzlich trifft sie sein Pfeil;
ihre eigenen Worte bringen sie zu Fall.
Wer sie liegen sieht, schüttelt den Kopf.
Alle werden von Furcht erfüllt,
sie sagen weiter, was Gott getan hat,
und nehmen sich die Lehre zu Herzen.
Wer dem Herrn die Treue hält,
wird bei ihm Freude und Zuflucht finden.
Alle, die ihm mit redlichem Herzen folgen,
dürfen stolz und glücklich sein!

Gebet für den Frieden in der Ukraine

Friedensgebet

Guter Gott
Du hast dein Volk Israel im Elend erlebt,
du hast es erhört und es anschließend aus allem Elend befreit.
Heute bitten wir dich, dass du unsere Worte erhörst.
Sieh auf uns herab, denn wir leben längst nicht mehr im Frieden.
Die Welt ist bedroht von Gewalt und Streitigkeiten.
Kriege die in der Welt stattfinden bedrohen viele Menschen.
Gib ihnen Kraft, dass sie dies durchstehen und behüte sie vor dem Bösen.
Gib aber auch denen Kraft, die in Frieden leben, dass sie den bedrohten Menschen helfen können und unterstütze sie dabei.

Aber nicht nur Kriege bedrohen uns.
Auch Unwetter und Naturkatastrophen sind eine immer stärker werdende Bedrohung.
Bewahre uns deshalb davor und helfe uns dein Zorn zu überwinden, auch wenn wir nicht immer alles richtig machen und dir nicht immer gehorchen.
Vergib uns!

Schenke der Welt deinen Frieden, dass sie das Böse bezwingen kann,
damit wir in einer friedlichen Gemeinschaft mit unseren Nächsten leben können.
Schenke allen Menschen, die ihn gerade benötigen, deinen Frieden und begleite sie so lange, bis sie ihn gefunden haben.
Schenke uns deine Kraft aber nicht nur im Weltlichen, sondern auch im Kleinen.
Bewahre uns vor Streitigkeiten in unseren Familien und wischen unseren Freunden. Wenn wir uns aber mal streiten sollten, schenke uns deine Kraft, dass wir den Frieden zwischen uns wieder herstellen können.

Gott, hilf uns wenn wir in Schwierigkeiten stecken,
erhöre uns wenn wir zu dir beten und bewahre uns vor dem Bösen.
Begleite uns durch unser Leben
und führe uns immer wieder auf den rechten Pfad,
wenn wir ihn mal verlassen sollten.
Sieh unsere Tränen und unseren Durst nach Frieden.
Segne uns und behüte uns,
damit wir immer wieder auf den Weg des Friedens zurückfinden.
Amen.

Textquelle: EKHN, Veit Wunderlich
Bild: N. Schwarz © GemeindebriefDruckerei.deBild: N. Schwarz © GemeindebriefDruckerei.de

Hesekiel 34, 16 - Gott spricht: „Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken"



Gott, du stellst meine Füße auf weiten Raum.
Du legst mich nicht fest.
Du lässt mich frei.
Du traust mir zu, den richtigen Weg zu finden.
Doch manchmal verliere ich dich und mich in der Weite.
Zu viele Wege, zu viele Entscheidungen.
Auf einmal stehe ich hilflos da.
Aus dem Trubel der Welt komme ich zu dir.
Sei du für mich da.
Schenke mir Geborgenheit.
Wecke gute Gedanken in mir.
Beflügele mich durch deinen Geist.
Amen

Textquelle: Liturgischer Wegweiser
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Wochenspsalm Septuagesimä – Dritter Sonntag vor der Passionszeit Psalm 31, 20-25





Doch groß ist deine Güte, HERR! Du hältst sie bereit für die Menschen, die dir mit Ehrfurcht begegnen. Vor aller Augen zeigst du sie denen, die bei dir Zuflucht suchen. Du gibst ihnen Schutz in deiner Nähe, so kann ihnen keine Verschwörung etwas anhaben. Du bewahrst sie vor allem zänkischen Geschwätz.
Gepriesen sei der HERR! Ich war eingeschlossen in einer belagerten Stadt, doch auch dort habe ich deine wunderbare Liebe erfahren. Entsetzt hatte ich schon gedacht: »HERR, du hast mich verstoßen!« Du aber hörtest mich, als ich zu dir um Hilfe schrie.
Liebt den HERRN, alle, die ihr zu ihm gehört! Wer treu zu ihm hält, steht unter seinem Schutz, doch wer selbstgerecht ist, dem zahlt er es doppelt heim.
Seid stark und mutig, alle, die ihr auf den HERRN hofft!

Gottes Welt

Gott,
ich träume von einer liebenden Welt,
in der wir uns
mit deinen Augen ansehen.
Ich träume von einer einfallsreichen Welt,
in der wir einander
als einzigartige Gabe wertschätzen.
Ich träume von einer hoffnungsvollen Welt,
in der wir die Macht deiner Gnade erkennen,
die umwandelt und erneuert.
Ich träume vom Frieden.

Textquelle: VEM Menschenrechtsaktion 2022
Claire Annelise Smith, Guyana aus „In Gottes Hand“ 2008,
Verlag Otto Lembeck Frankfurt und Bonifatius Verlag Paderborn

Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Jeremia 17, 7-8

Gesegnet ist der Mensch,
der auf den HERRN vertraut
und dessen Hoffnung der HERR ist.
Er ist wie ein Baum,
der am Wasser gepflanzt ist
und zum Bach seine Wurzeln ausstreckt:
Er hat nichts zu fürchten,
wenn Hitze kommt;
seine Blätter bleiben grün;
auch in einem trockenen Jahr
ist er ohne Sorge,
er hört nicht auf, Frucht zu tragen.
Wasser schafft Leben,
Wasser zerstört Leben.
Wo Wasser fehlt, verdorrt das Leben.
Wo es Land überflutet, erstickt das Leben.
Wir sehnen uns nach einem sicheren Hafen,
nach einer Heimat im Chaos.
Schenke uns Vertrauen, das den heutigen Tag übersteht,
das unsere Angst im Zaum hält,
unsere Zweifel umarmt,
und uns durchatmen lässt.
Pflanze du ein Apfelbäumchen in unserer Seele.
Es soll blühen und Früchte bringen,
die nach deiner Ewigkeit schmecken.

Textquelle: Liturgischer Wegweiser

Umwege

Ich wünsche dir,
dass deine Wege immer wieder zur Mitte führen.
Manchmal erscheint das Leben verworren,
als ginge man durch ein Labyrinth
und habe sich hoffnungslos verirrt.
Dann bleib nicht stehen,
setz einen Schritt vor den anderen,
sei gewiss:
auch die Umwege sind nicht umsonst.
Und er, den du nicht siehst,
ist näher als du denkst
und spannt über dem Weg seinen Segen aus.
© Tina Willms

Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12)

Gott, du bist Licht.
Du machst das Dunkel hell.
Nichts bleibt dir verborgen.
Und doch suchen wir oft andere Lichter.
Wir lassen uns blenden.
Vom Hochglanz wirtschaftlicher Macht.
Von den Versprechungen der Technik,
wo scheinbar alles möglich ist.
Von den Vorstellungen,
dass alles machbar ist,
wenn wir nur wollen.
Das macht die Augen blind für das,
was wirklich zählt im Leben.
Darum kommen wir zu dir, Gott.

Gott, wir bitten dich,
erleuchte uns mit deinem Glanz.
Hülle uns ein in das Licht deiner Güte.
Damit wir den klaren Blick bekommen,
für das, was nötig ist:
Gerechtigkeit und Frieden.
Damit wir auch die Freude spüren:
An dir, an deiner Schöpfung, an deinen Menschen.
Heute, und an jedem neuen Tag.

Textquelle: Liturgischer Wegweiser

Danken für jeden neuen Tag

Ökumenisches Friedensgebet 2022

"Lehre uns, gerecht und fürsorglich miteinander umzugehen"
Das Ökumenische Friedensgebet 2022 kommt aus Kenia, geschrieben von der 47 Jahre alten Ordensschwester Mary Grace Sawe.
Bildquelle: Pfarrbriefservice - @ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland)Bildquelle: Pfarrbriefservice - @ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland)

Psalm 8 - zur Gebetswoche für die Einheit der Christen

Die Krone der Schöpfung
HERR, unser Herrscher!
Die ganze Welt spiegelt deine Herrlichkeit wider,
der Himmel ist Zeichen deiner Hoheit und Macht.
Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge lässt du dein Lob erklingen.
Es ist stärker als das Fluchen deiner Feinde.
Erlahmen muss da ihre Rachsucht,
beschämt müssen sie verstummen.
Ich blicke zum Himmel und sehe,
was deine Hände geschaffen haben:
den Mond und die Sterne –
allen hast du ihren Platz zugewiesen.
Was ist da schon der Mensch, dass du an ihn denkst?
Wie klein und unbedeutend ist er,
und doch kümmerst du dich um ihn.
Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als die Engel,
ja, mit Ruhm und Ehre hast du ihn gekrönt.
Du hast ihm den Auftrag gegeben,
über deine Geschöpfe zu herrschen.
Alles hast du ihm zu Füßen gelegt:
die Schafe und Rinder, die wilden Tiere,
die Vögel am Himmel,
die Fische im Wasser und alles, was die Meere durchzieht.
HERR, unser Herrscher!
Die ganze Welt spiegelt deine Herrlichkeit wider.

Sende uns Engel - Lothar Zenetti

Sende uns Engel, dass sie uns behüten,
dass sie uns beistehn auf unseren Wegen.

Ein starker Engel sei an deiner Seite
wenn du bedroht wirst, stehe er dir bei.
In Gottes Kraft, so mög´ er für uns streiten,
von bösen Mächten mache er uns frei.

Ein leiser Engel soll den Blick dir weiten
das Ohr dir auftun und ans Herz dich rühr´n.
Er kommt als Bote, sanft will er uns leiten,
dass wir die Weisung Gottes in uns spür´n.

Ein guter Engel möge dich begleiten,
in Gottes Namen und von ihm gesandt.
so wird er über uns die Flügel breiten,
wenn wir ihn bitten, nimmt er unsre Hand.

Ein lichter Engel soll die Dunkelheiten,
die dich bedrängen, wandeln in das Licht.
Er mach´ uns heil und führ´ uns durch die Zeiten,
bis wir dann schauen Gottes Angesicht.

Sende uns Engel, dass sie uns behüten,
dass sie uns beistehn auf unseren Wegen.
Bildquelle: B. Gade © GemeindebriefDruckerei.deBildquelle: B. Gade © GemeindebriefDruckerei.de

Gott ist bei dir!

Woher kommt Hilfe in dieser Zeit?
Das frage ich.
Und Sie vielleicht auch.
Der Boden wankt.
Was sicher schien,
gerät aus den Fugen.
Risse und Spalten.
Die Berge sind stumm.
Das Virus geht um.
Immer noch.
Verbreitet Schrecken und Angst.
Und Krieg gibt’s ja auch noch.
Und Überschwemmungen.
Und Hunger.
Und Dürre.
Alle diese Nachrichten… Kaum zu ertragen.
Woher kommt Hilfe in dieser Zeit?

Textquelle: Zentrum Verkündigung der EKHN
Doris Joachim, Referentin für Gottesdienst

Gebet: Psalm 121 - Gott ist bei dir!

Ich blicke hinauf zu den Bergen:
Woher wird mir Hilfe kommen?

Meine Hilfe kommt vom Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat!
Und du sollst wissen:
Der Herr lässt nicht zu,
dass du zu Fall kommst.
Er gibt immer auf dich Acht.
Er, der Beschützer Israels, wird nicht müde
und schläft nicht ein;
er sorgt auch für dich.
Der Herr ist bei dir, hält die Hand über dich,
damit dich die Hitze der Sonne nicht quält
und der Mond dich nicht krank macht.
Der Herr wendet Gefahr von dir ab
und bewahrt dein Leben.
Auf all deinen Wegen wird er dich beschützen,
vom Anfang bis zum Ende,
jetzt und in aller Zukunft!«
Bildquelle:PixabayBildquelle:Pixabay

Freundliche Ermahnung zum neuen Jahr

Unruhestifter zurechtweisen
Kleinmütige trösten
Sich der Schwachen annehmen
Gegner widerlegen
Sich vor Nachstellern hüten
Ungebildete lehren
Träge wachrütteln
Händelsucher zurückhalten
Eingebildeten den rechten Platz anweisen
Streitende besänftigen
Armen helfen
Unterdrückte befreien
Gute ermutigen
Böse ertragen
Und
Ach
Alle lieben

Textquelle: Anno Domini 2021 - Aurelius Augustinus

Da liegt es vor mir: das Jahr 2022.

Neuland. Weit und offen.
Verheißungsvoll? Oder zu weit? Zu offen?

Da liegt es vor mir dieses neue Jahr.
Und ich blicke nach vorn.
Noch beschwingt oder schon ernüchtert?
Erwartungsvoll oder ängstlich?
Voller Hoffnungen oder skeptisch?

Da liegt es vor mir dieses neue Jahr.
Sei du da Gott.
Stärke mich für die ersten Schritte.

Quelle: Liturgischer Wegweiser

Zeig mir den Weg

Gebet zum neuen Jahr

Guter Gott,
an der Wegscheide
zwischen Gestern und Morgen,
zwischen dem alten und dem neuen Jahr,
bitten wir dich um deinen Segen.
Ein Jahr der Verbundenheit soll es werden
für Pläne und Wünsche.
Zeig mir den Weg und gibt mir Kraft,
damit ich nicht stehen bleibe,
sonder vorwärtsgehe
auf dich zu,
damit ich will, was du willst,
und werde, wozu du mich machst.

Textquelle: Anno Domini 2021 - Frieda Baur
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