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Zum Jahresende: Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir!

Jesaja 60,1

Die Ev. Kirchengemeinde Königstädten wünscht Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat; wir wollen jubeln und uns über ihn freuen.

Psalm 118, 24

Mögen Zeichen auf der Straße deines Lebens sein, die Dir sagen, wohin Du auf dem Wege bist. Mögest Du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn Du die alte Straße nicht mehr gehen kannst.

Irischer Segenswunsch

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.

1. Mose 8, 22

Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den HERRN, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.

5. Mose 8, 10
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2. Mose 23, 16

Feiert dann das Erntefest, bei dem ihr mir den ersten Ertrag von dem Getreide darbringt, das ihr ausgesät habt. Ebenso sollt ihr das Fest der Wein- und Obsternte am Ende des Jahres feiern, wenn ihr die Früchte aus den Weinbergen und Gärten geerntet habt.
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

1. September - 4. Oktober Schöpfungstag 2024

Thema: Lasst jubeln alle Bäume des Waldes (Psalm 96, 12)

Denn ein Baum hat Hoffnung, auch wenn er abgehauen ist;
er kann wieder ausschlagen, und seine Schösslinge bleiben nicht aus.
Ob seine Wurzel in der Erde alt wird und sein Stumpf im Staub erstirbt, so grünt er doch wieder vom Geruch des Wassers und treibt Zweige wie eine junge Pflanze.
Hiob 14, 7–12

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Ökumenischer Schöpfungstag 2024

Gebet von Dietrich Bonhoeffer

Guter Gott, segne meine Hände, dass sie behutsam sind,
dass sie halten können, ohne zur Fessel zu werden,
dass sie geben können ohne Berechnung,
dass ihnen innewohnt die Kraft zu trösten und zu segnen.

Gott, segne meine Augen, dass sie die Bedürftigkeit wahrnehmen,
dass sie das Unscheinbare nicht übersehen,
dass sie hindurchschauen durch das Vordergründige,
dass andere sich wohlfühlen können unter meinem Blick.

Gott, segne meine Ohren, dass sie deine Stimme hören,
dass sie hellhörig sind für die Stimmen der Not,
dass sie sich verschließen für den Lärm und das Geschwätz,
dass sie das Unbequeme nicht überhören.

So segne uns der allmächtige und barmherzige Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.

Amen

Sportliche Seligpreisungen

Selig ist, wer im Sieg demütig bleibt.
Sein Team wird ihn ehren.
Selig ist, wer in der Niederlage Größe zeigt.
Respekt wird ihm gezollt.
Selig ist, wer aus eigener Kraft um den Sieg kämpft.
Fairplay erntet Anerkennung.
Selig ist, wer alles gibt.
Das ist ein Sieg großer Willensstärke.
Selig ist, wer im Wettkampf seine Bestleistung abruft.
Das Training hat sich gelohnt.
Selig ist, wer seine Kräfte richtig einschätzt.
Der Körper wird es danken.
Selig ist, wer im Konkurrenten den Menschen sieht.
Für Freundschaften gibt es keine Grenzen.
Selig ist, wer sich im Sport erholen kann.
Der Kopf wird frei werden für neue Gedanken.
Selig ist, wer Körper und Seele trainiert.
Freude erfüllt das Leben mit Schwung.
Selig ist, wer mit Körper und Seele Gott lobt,
der das Leben gegeben hat.

Quelle: Aufwind.Begleitheft der Evangelischen Gemeinde Oberstdorf während der Nordischen Ski Weltmeisterschaften 2021

Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu gewinnen. Und wie schnell ist sein Siegeskranz verwelkt! Wir dagegen kämpfen um einen unvergänglichen Preis.

1. Korinther 9, 25

Guter Gott,
es sind nicht immer nur die großen und tiefen
Probleme des Lebens, die uns bewegen.

In diesen Tagen denken viele von uns
vor allem an sportliche Ereignisse.

Wir genießen die Spannung beim Zuschauen,
die Begeisterung beim Siegen,
und wir sind gerührt von den Tränen der Verlierer.

Hilf, dass die weltweite Übertragung der Wettkämpfe
uns auch weltweit miteinander verbindet;
dass die sportlichen Begegnungen dazu beitragen,
Vorurteile zu überwinden
und Verhärtungen im Verhältnis der Völker aufzulösen.

Verhindere, dass aus der Trauer über Niederlagen
Aggression wächst.

Gott, Dir sei gedankt,
dass uns aus so vielen Ereignissen Lebensfreude zuwächst.
Dir sei heute einmal für den Sport gedankt.

Amen.

Quellenangabe: © Text: Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland.
In: Pfarrbriefservice.de.

Eine Welt - ein Traum - in fünf olympischen Farben

Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

(5) Ringe – (5) Kontinente – (5) Farben - (5) Hoffnungen – (5) Wünsche Olympische Spiele

Blau ist die Farbe des Himmels,
wirkt beruhigend,
steht für Sportlichkeit und Treue.
Ich wünsche der Welt viele Menschen
mit den Eigenschaften der Farbe Blau,
die Verantwortung für die Zukunft übernehmen
und nicht blau machen.

Schwarz ist die Farbe der Dunkelheit,
steht für Trauriges, Unglücke.
Ich wünsche der Welt viele Menschen,
die dazu beitragen,
dass die Menschheit nicht schwarz
in die Zukunft schauen muss.

Rot ist die Farbe der Liebe
der Leidenschaft und Willensstärke.
Ich wünsche der Welt viele Menschen
mit den Eigenschaften der Farbe Rot,
die leidenschaftlich und willensstark
für eine gerechte Zukunft eintreten
und nicht gleich rot sehen.

Gelb ist die Farbe des Lichts,
der Heiterkeit und des Spiels.
Ich wünsche der Welt viele Menschen
mit den Eigenschaften der Farbe Gelb,
die humorvoll und gelassen in die Zukunft gehen,
auch wenn nicht alles das Gelbe vom Ei ist.

Grün ist die Farbe des Lebens,
der Hilfsbereitschaft, der Ausdauer und Toleranz.
Ich wünsche der Welt viele Menschen
mit den Eigenschaften der Farbe Grün,
die hilfsbereit, ausdauernd und tolerant mithelfen,
dass in Zukunft alles im grünen Bereich ist.

Bunte Eine-Welt-Spiele

Quellenangabe: © Peter Schott (2008): Politlyrik für August 2008.
In: Pfarrbriefservice.de.
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Schon immer so - und doch neu

Wege, hundertmal gegangen.
Häuser, immer schon da.
Wald und Feld, so bekannt
wie deine Westentasche.

Ich wünsche dir Freude
am zweiten, dritten und vierten Blick,
der dir die Schönheit dessen zeigt,
was du zu kennen glaubtest.

Es könnte ja sein,
dass gerade das Altvertraute
dich neu überrascht,
wenn du es anders zu sehen lernst.

Textquelle: Tina Willms, Gemeindebrief
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Darum empfehle ich allen, das Leben zu genießen, denn es gibt für den Menschen nichts Besseres auf der Welt, als zu essen und zu trinken und fröhlich zu sein.

Prediger 8, 15
Bild: Silvia Breuhan. Kirchgarten der Ev. Kirche KönigstädtenBild: Silvia Breuhan. Kirchgarten der Ev. Kirche Königstädten
Segen soll über alle kommen, die allein auf mich, den Herrn, ihr Vertrauen setzen! Sie sind wie Bäume, die am Wasser stehen und ihre Wurzeln zum Bach hin ausstrecken. Sie fürchten nicht die glühende Hitze; ihr Laub bleibt grün und frisch. Selbst wenn der Regen ausbleibt, leiden sie keine Not. Nie hören sie auf, Frucht zu tragen.
Jeremia 17, 8


Wie ein Baum, der starke Wurzeln am Wasser hat, der auch in der Hitze grün bleibt und Frucht trägt, so ist das Leben unter dem Segen Gottes. Gott will, dass den Menschen das Leben gelingt und sie Wachstum erleben. Wachstum von Blättern und Früchten ist für eine gesunde Pflanze normal. Und normal ist auch das Wachstum in Glauben, Hoffnung und Liebe für einen gesunden mit Gott verbundenen Menschen.

Sag ja zu den Überraschungen ...

- die deine Pläne durchkreuzen,
- deine Träume zunichtemachen,
- deinem Tag eine ganz andere Richtung geben,
- ja vielleicht deinem Leben.

Sie sind nicht Zufall.
Lass dem himmlichen Vater die Freiheit,
deine Tage zu bestimmen.
(Dom Hélder Camara)

Textquelle: Kirche & Co
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay
»Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr. Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch Zukunft und Hoffnung gebe.«
(Jeremia 29,11)

Gebet

Gott, du hast gesagt,
du hast Zukunft und Hoffnung für uns.
Du hast versprochen,
deine Gedanken sind Gedanken des Friedens.
Und jetzt?
Es ist Krieg.
Wir haben Angst.
So nah ist die Gewalt.
Menschen verlieren ihre Sicherheit,
ihr Zuhause, manche sogar ihr Leben.
Wenn jemand helfen kann,
dann doch du, Gott.
Darauf hoffen wir:
Dass diese Welt immer noch deine Welt ist.
Dass deine Liebe immer noch stärker ist
als der Hass.
Darum pflanze deinen Frieden
in die Herzen der Mächtigen.
Gib unserer Hoffnung Ausdauer und Kraft.
Wir glauben daran:
Niemals lässt du uns Menschen allein.
Niemals.
Amen.

Textquelle: Kigo-Extra – Friedensgebet (Von Miriam Springhoff)

Segensspruch zu Pfingsten

Gott segne unseren Bick zurück
und unseren Schritt nach vorn.
Gott segne uns,
dass wir nicht nur das Brausen hören,
sondern auch das leise Säuseln des Windes,
der weht , wo er will.
Gott segne uns,
dass der Duft, den der Wind herbeiträgt
in unseren Nasen den Geruch einer neuen Welt verbreitet.
Gott segne uns,
dass die Hoffnung auf Gerechtigkeit und Liebe,
die Sehnsucht nach Zärtlichkeit und Frieden
auf den Flügeln des Windes zu uns reiten.
Gott segne uns,
dass wir vom Wind der Zukunft ergriffen werden,
der uns von dort entgegenkommt,
wohin wir nicht mit eigener Macht,
aber mit Gottes Hilfe gelangen werden.
Gotte Segen begleite uns
ind das Fest und in den Alltag
Gott segne uns und behüte uns.
Jesu Beispiel beflügle unsere eigene Kraft.
In uns allen lebe Gottes Segen.

Text: Hanne Köhler

Welche Symbole gibt es zu Pfingsten

Herr, unsere Zeit steht in deinen Händen; die Zeit, in der wir glücklich sind und uns am Leben freuen und die Zeit, in der wir Angst haben und nach Halt suchen.

Gott, es braucht viel Mut in dieser Zeit.
Dankbar bin ich für alle Menschen, die mir Mut machen,
und bringe meinen Dank für sie vor dich.
Durch sie schenkst du mir Musik, Gemeinschaft
und die Fürsorge meiner Familie, Freunde und Nachbarn.
Du schenkst mir Inspiration, Freundlichkeit und Mut.
Mitten hinein in meine Angst schenkst du mir das Leben.
Du schenkst mir Glauben, die Liebe und die Hoffnung.
Dir vertraue ich mich an.
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay
"Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts fehlen."

(Psalm 23,1 )

Am 14. April war der sogenannte „Hirtensonntag“. Vielfältig kommt das Bild vom Hirten in der Bibel vor. Jesus hat sich selbst als den guten Hirten bezeichnet, vom verlorenen Schaf erzählt und Petrus beauftragt: „Weide meine Lämmer!“.
Unzählige Menschen haben sich in ihrer Not an die Worte des Psalms 23 geklammert.
Viele kennen ihn auswendig.


Die Japanerin Toki Miyaschina hat in eigene Worte gefasst,
was der Psalm für sie bedeutet:

Der HERR gibt mir für meine Arbeit das Tempo an.
Ich brauche nicht zu hetzen.
ER gibt mir immer wieder einen Augenblick der Stille,
eine Atempause, in der ich zu mir komme.
ER stellt mir Bilder vor die Seele,
die mich sammeln und mir Gelassenheit geben.
Oft lässt ER mir mühelos etwas gelingen,
und es überrascht mich selbst,
wie zuversichtlich ich sein kann.
Ich merke: Wenn man sich diesem HERRN vertraut,
bleibt das Herz ruhig.
ER ist in jeder Stunde da, und in allen Dingen,
und so verliert alles andere sein bedrohliches Gesicht.
Oft – mitten im Gedränge,
gibt ER mir ein Erlebnis, das mir Mut macht.
Das ist, als ob mir einer eine Erfrischung reichte,
und dann ist der Friede da und eine tiefe Geborgenheit.
Ich spüre, wie meine Kraft dabei wächst,
wie ausgeglichen ich werde und mir mein Tagewerk gelingt.
Darüber hinaus ist es einfach schön, zu wissen,
dass ich meinem HERRN auf der Spur
und dass ich, jetzt und immer, bei IHM zu Hause bin.
AMEN.

Impulse
Was bedeutet mir der Psalm 23?
Was würde ich anders formulieren als Toki Miyaschina?

Maren Dettmers
Kirche & Co, Darmstadt

DER HERR IST AUFERSTANDEN

Der Herr ist wahrhaftig auferstanden .
Lukas 24, 34
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

In die Stille gehen

"Und am Morgen, noch vor Tage, stand Jesus auf und ging hinaus. Und er ging an eine einsame Stätte und betete dort."
(Markus 1, 35)

In die Stille gehen
Die Ohren des Herzens weit aufmachen
Mein Herz öffnen
Ins Gespräch gehen mit Gott
Das brauche ich
Das ist gar nicht so einfach
Im Gewühl und Lärm des Lebens
Das muss ich bewusst suchen
So wie Jesus
Früh aufstehen
Mich an einen einsamen Ort trauen
Über die Schwelle gehen
Warten
Ob etwas geschieht
Ob mir etwas begegnet
Ob mir Gott begegnet
Wahrnehmen
Die leise Stimme
Die kleinen Zeichen
Die verborgene Bedeutung
Hüten
Die feine besondere Erfahrung
Das zarte Angerührtsein
Den besonderen Ort
Und dankbar sein
Das Geschenk schätzen
Im Geist bewegen
Im Herzen bewahren

Impulse
Zwei Gebete für den frühen Morgen:

Luthers Morgensegen:
Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn, dass du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bitte dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, dass dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind keine Macht an mir finde.

oder ein ganz kurzes Morgengebet:
Gott, geh diesen Tag mit mir.
Lass mich diesen Tag mit Dir gehen.

Textquelle: Kirche & Co. - Spurenleger
Diese Spur wurde Ihnen gelegt von Gabriela Hund

Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf das Haupt und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Sei gegrüßt, König der Juden!

Matthäus 27, 29
Bild: Silvia Breuhan, Mainzer DomBild: Silvia Breuhan, Mainzer Dom

Gott ist wie eine feste Burg, Gott schützt uns und steht uns bei.

Gott ist wie eine feste Burg,
Gott schützt uns und steht uns bei,
wenn uns die Welt unheimlich wird,
wenn der Boden unter den Füßen schwankt,
wenn uns das Wasser bis zu Hals steht,
wenn uns ständig Steine in den Weg gelegt werden.

Gott ist wie eine feste Burg,
Gott schützt uns und steht uns bei.
Unsere Angst wird nicht übergroß,
wir können zuversichtlich in die Zukunft schauen.
Unsere Hoffnungen bleiben lebendig,
wir können uns trauen, für sie einzustehen.

Gott ist wie eine feste Burg,
Gott schützt uns und steht uns bei.
Menschen machen sich das Leben schwer,
alle wollen sich durchsetzen.
Aber Gott will Frieden für allle Menschen.

Gott ist wie eine feste Burg,
Gott schützt uns und steht uns bei.

Textquelle: Klaus Bastian
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Neben mir

Einmal am Tag innehalten,
den Blick schweifen lassen:
Wo ist mir Gutes begegnet?

Den Worten nachlauschen:
Welches davon hat mich aufgerichtet?

Den Gesten nachspüren:
Welche hat mich heute schon gewärmt?

Einmal am Tag mich fragen:
Wo könnte Gott sich entdecken lassen, nah neben mir?

Textquelle: Tina Willms

Modernes Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
der diese Welt geschaffen hat,
damit Glück und Frieden sich ausbreiten;
der es nicht zulassen will,
dass Menschen in Hunger und Elend bleiben
und sich gegenseitig töten.
Ich glaube, dass Gott die größte Macht hat
und dass ich mich auf ihn verlassen kann.
Ich glaube, dass Gott nicht nur ein Gott der Menschen,
sondern auch der Tiere und der Pflanzen ist.
Ich glaube, dass Gott für mich
und für die ganze Schöpfung das Leben will und nicht den Tod,
die Freude und die Traurigkeit,
und dass er immer bei mir ist bis in alle Ewigkeit.

Ich glaube, dass Jesus so gelebt hat, wie wir leben sollten.
Er half den Menschen, heilte sie und verzichtete auf Gewalt.
Ihm waren alle Menschen gleich viel wert.
Er half denen, die in Not waren
und ist für die Menschheit gestorben.
Er ist auferstanden;
und durch ihn ist ein neuer Geist in die Welt gekommen.

Ich glaube an die heilige christliche Kirche,
dass keiner unterdrückt wird
und alle Menschen als gleich angesehen werden.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
dessen Kraft in der Kirche wirkt und uns alle beschützt, verbindet;
und der uns Mut gibt, für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.

Amen

Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Gib uns Frieden jeden Tag

Gib uns Frieden jeden Tag!
Lass uns nicht allein.
Du hast uns dein Wort gegeben,
stets bei uns zu sein.
Denn nur du, unser Gott,
hast die Menschen in der Hand.
Lass uns nicht allein.

Gib uns Freiheit jeden Tag!
Lass uns nicht allein.
Lass für Frieden uns und Freiheit
immer tätig sein.
Denn durch dich, unsern Gott,
sind wir frei in jedem Land.
Lass uns nicht allein.

Gib uns Freude jeden Tag!
Lass uns nicht allein.
Für die kleinsten Freundlichkeiten
lass uns dankbar sein.
Denn nur du, unser Gott,
hast uns alle in der Hand.
Lass uns nicht allein.

Textquelle: Auszug aus dem Lied Ev. Gesangbuch 425

Gott schenkt uns seinen Frieden und knüpft mit uns ein Band: Seid freundlich und geduldig und reicht Euch stets die Hand

Einander brauchen mit Herz und Hand,
gemeinsam weben ein buntes Band.
Einander tragen in Traurigkeit
gemeinsam heilen in Einsamkeit.
Einander helfen in Leid und Not,
gemeinsam danken für Wein und Brot.
Einander mahnen in Zank und Streit,
gemeinsam lindern die Bitterkeit.
Einander streicheln in Schlaf und Traum
gemeinsam liegen im Apfelbaum.
Einander sagen, was recht und gut,
gemeinsam bitten um etwas Mut.
Einander glauben zu jeder Zeit,
gemeinsam hoffen schon himmelweit.

Textquelle: Weltgebetstag 2024 Kindergottesdienst Bausteine
Bild: Silvia BreuhanBild: Silvia Breuhan

Ertragt euch gegenseitig in Liebe - Der Frieden ist das Band, das euch alle zusammenhält

Lesung aus der Gottesdienstordnung des Weltgebetstages 2024
Epheser 4, 1-7 - BasisBibel

Ich bitte euch als jemand, der in Haft ist, weil er zum Herrn gehört: Führt euer Leben so, dass es dem entspricht, wozu Gott euch berufen hat: voller Demut, Freundlichkeit und Geduld. Ertragt euch gegenseitig in Liebe. Bemüht euch darum, die Einheit zu bewahren, die sein Geist euch geschenkt hat. Der Frieden ist das Band, das euch alle zusammenhält. Ihr seid ein Leib und ein Geist lebt in euch. So ist es ja auch eine Hoffnung, zu der Gott euch berufen hat. Es gibt nur den einen Herrn, den einen Glauben und die eine Taufe. Und ebenso gibt es nur den einen Gott, den Vater von uns allen. Er regiert über alle, wirkt durch alle und erfüllt alle. Jeder Einzelne von uns hat die Gnade in dem Maß erhalten, wie Christus sie ihm schenkt.

Segen nach Christa Spilling-Nöker

Ich wünsche dir Augen,
mit denen du einem Menschen ins Herz schauen kannst
und die nicht blind werden, aufmerksam zu sein für das,
was dieser Mensch von dir braucht.
Ich wünsche dir Ohren,
mit denen du auch Zwischentöne wahrnehmen kannst
und die nicht taub werden beim Horchen auf das,
was Glück und die Not ist.
Ich wünsche dir einen Mund,
der das Unrecht beim Namen nennt,
und der nicht verlegen ist um ein Wort des Trostes
und der Liebe zur rechten Zeit.
Ich wünsche dir Hände,
mit denen du zärtlich liebkosen und Versöhnung bekräftigen kannst
und die nicht festhalten, was du in Fülle hast und teilen kannst
Ich wünsche dir Füße,
die dich auf den Weg bringen zu dem, was wichtig ist,
und die nicht stehen bleiben vor Schritten,
die entscheidend sind.
Ich wünsche dir ein Rückgrat,
mit dem du aufrecht und aufrichtig leben kannst
und das sich nicht beugt vor Unterdrückung, Willkür und Macht.
Ich wünsche dir ein Herz,
in dem viele Menschen zu Hause sind.
Dazu segne euch/uns der allmächtige Gott ...
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay
Herr, gib mir helle Augen,
die Schönheit der Welt zu sehn.
Herr, gib mir feine Ohren,
dein Rufen zu verstehn.
Und weiche, linde Hände
für aller Menschen Leid
und klare Gottesworte
für unsre wirre Zeit!
Herr, gib mir flinke Füße
zu meiner Arbeitsstatt
und eine stille Seele,
die deinen Frieden hat.

Aurelius Augustinus
Bildquelle: PixabayBildquelle: Pixabay

Wir sehen, und wir sehen doch nicht

Es gibt viele Wunder im Schoß der Erde,
die danach verlangen,
vom Menschen entdeckt zu werden,
aber wir sehen sie nicht.
Unser Leben ist von Wundern umgeben,
die unser Herz erfreuen wollen,
aber wir sehen sie nicht.
Weil wir nur unsere Augen aufmachen,
aber nicht unser Herz.
Weil wir die Dinge und Menschen,
die uns entgegenkommen,
nicht von Herzen gern haben.
Wenn wir Blumen und Vögel
und die Menschen anschauen,
weil wir sie von Herzen gern haben,
dann sehen wir immer viel mehr,
dann entdecken wir täglich Wunder.

© Phil Bosmans (1922 - 2012),
belgischer Ordenspriester,
Telefonseelsorger und Schriftsteller

AUFBRECHEN

Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.

Friedensgebet 2024

In dir, allmächtiger Gott,
betrachten wir den Glanz der wahren Liebe.
An dich wenden wir uns vertrauensvoll.

Errette uns in deiner Gerechtigkeit und schenke uns,
dass unsere Familien und Gemeinden
Orte der Gemeinschaft und des Gebets sein können.

Wir beten für unsere Familien und Gemeinschaften,
die so viele Formen von Gewalt, Verblendung,
Ablehnung, Spaltung und Isolation erleben.

Mögen alle, die Opfer wurden,
Trost und Heilung in dir finden, o Herr des Friedens.
Sei du die Ruhe in unseren Stürmen,
die Stärke in unserer Schwäche
und das Licht in unserer Dunkelheit.

Schenke uns, Gott, deinen Frieden in Körper, Geist und Seele.
Bewahre uns vor allem, was uns Kummer, Trauer und Schmerz bereitet.

Gib uns die Kraft und Weisheit,
um die Schöpfung zu schützen –
dein Geschenk für uns.

Richte deinen barmherzigen Blick auf uns,
gib uns deinen Segen
und umgib uns mit deinem beständigen Schutz,
damit wir mit einer Stimme dein Lob singen können.

Möge deine grenzenlose Barmherzigkeit auf uns ruhen.
O Herr, erhöre uns gnädig.

Amen.

Textquelle: missio-hilft.de

Abschied von der Krippe

Zur Jahreslosung - Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe

Das Hohelied der Liebe
(1. Korinther 13)

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete
und hätte der Liebe nicht,
so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

Und wenn ich prophetisch reden könnte
und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis
und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte,
und hätte der Liebe nicht,
so wäre ich nichts.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe
und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen,
und hätte der Liebe nicht,
so wäre mir’s nichts nütze.

Die Liebe ist langmütig und freundlich,
die Liebe eifert nicht,
die Liebe treibt nicht Mutwillen,
sie bläht sich nicht auf,
sie verhält sich nicht ungehörig,
sie sucht nicht das Ihre,
sie lässt sich nicht erbittern,
sie rechnet das Böse nicht zu,
sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit,
sie freut sich aber an der Wahrheit;
sie erträgt alles,
sie glaubt alles,
sie hofft alles,
sie duldet alles.
Die Liebe hört niemals auf.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe,
diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
Acryl von U. Wilke-Müller © GemeindebriefDruckerei.deAcryl von U. Wilke-Müller © GemeindebriefDruckerei.de

Jahreslosung 2024 - Alles, was ihr tut geschehe in Liebe

Lebe die Liebe!

Kämpfe nicht mit deinem Leben,
sondern liebe es und lebe es.
Verträume nicht dein Leben,
sondern lebe deinen Traum.
Verlier dich nicht an dich selbst,
sondern gewinne dein Leben
in der Liebe
zu deinem Mitmenschen
und zu Gott,
der dich unendlich liebt.

Textquelle: Reinhard Ellsel

Segenswunsch zu Jahreslosung

Zu Hause in der Liebe zu sein,
das wünsche ich dir.
Du bist willkommen, jederzeit.
Hier warten Wärme und Licht.
Von den Schulter fällt,
was dich bedrückt und bitter macht.
Ausruhen darfst du,
bis neue Kräfte in dir wachsen.
Die Liebe überdauert Raum und Zeit,
und bleibt dein Zuhause immerdar.
Denn die Liebe geht niemals aus.

Textquelle:Tina Willms
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